Mittelländerinnen im Cup problemlos weiter
Fussball. Die Frauenmannschaft des FC Bühler besiegte Fortuna SG mit 7:0.
Nach einer langen Winterpause trafen die Bühlerinnen im Cup auswärts auf einen bestens bekannten Gegner. Fortuna SG ist auch in der Meisterschaft ein Gegner der Appenzellerinnen und so durfte man gespannt sein, wie weit das Team nach der Vorbereitung schon ist. Diese Frage wurde durch die Spielerinnen schnell beantwortet – über die ganze Spieldistanz waren die Gäste die tonangebende Mannschaft und gerieten nie in Gefahr, an diesem Sonntag einen Gegentreffer zu kassieren.
Zuerst an Naturrasen gewöhnen
Der Start in diese Partie verlief für die Bühlerinnen zuerst eher harzig. Nach über einem halben Jahr zum ersten Mal wieder auf einem Naturrasen zu spielen bedeutete eine ziemliche Umstellung. So kamen die Zuspiele am Anfang noch nicht wie gewünscht an. Allerdings hatten die St. Gallerinnen dem Anschein nach die gleichen Probleme. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Angriffe der Mittelländerinnen gefährlicher und nach einer Viertelstunde war der Bann gebrochen: Martina Schumann erzielte mit einem herrlichen Heber die verdiente Führung. Fünf Minuten später konnte Andrea Inauen auf 2-0 erhöhen. Sie schloss eine schöne Kombination ebenfalls mit einem Heber über die herauseilende Torfrau ab. Spätestens von diesem Zeitpunkt an liefen die Angriffsbemühungen der Gäste in einander und es war nur eine Frage der Zeit bis weitere Treffer fallen würden.
Drei Tore in sechs Minuten
In der 31. Spielminute war es Caroline Scheiwiller, welche von einem Abpraller profitieren konnte und mit einem Flachschuss den dritten Treffer erzielte. Durch diesen Treffer war der Torhunger der Appenzellerinnen erst geweckt. Innert sechs Minuten legten Andrea Inauen und Mariella Capatt die Tore vier und fünf nach.
Die zweite Halbzeit war dann die Halbzeit der vergebenen Chancen. Hätten die Mittelländerinnen nur die Hälfte ihrer Chancen genutzt, wäre dieses Spiel sicherlich mit 14-0 ausgegangen. Da die Gäste jedoch im Abschluss teilweise überhastet, ungenau, unkonzentriert oder einfach unglücklich agierten, fielen nur noch zwei Treffer. Mit ihrem zweiten persönlichen Treffer konnte Martina Schumann das 6-0 erzielen und zehn Minuten vor Schluss gelang Daniela Mazenauer nach einem schönen Angriff über die linke Seite noch der siebte Treffer. Defensiv waren die Bühlerinnen praktisch überhaupt nicht gefordert. Die einzig nennenswerte Aktion von Torhüterin Rebecca Johnson war ein Torabstoss im Verlauf der zweiten Halbzeit.
Im letzten Freundschaftsspiel vor dem Rückrundenstart wollen die Appenzellerinnen am nächsten Samstag gegen Uzwil noch am Feinschliff arbeiten. Anpfiff auf der heimischen Göbsimühle wird um 18.30 Uhr sein.



























