Mitteilungen des Gemeinderats Teufen
Teufen/AR. Barbara Brandenberg-Flury und Gerhard Frey treten per 31. Mai 2010 zurück.
Rücktritte von Barbara Brandenberg-Flury und Gerhard Frey per 31. Mai 2010
Ursprünglich beabsichtigte Gerhard Frey den Rücktritt auf Ende Mai 2009. Trotz frühzeitiger Absichtserklärung war es nicht gelungen, Nachfolgekandidaten zu finden. Um die Chancen der Mitte Mai 2009 von den Stimmberechtigten genehmigten Initiative zu erhöhen, erklärte sich Gerhard Frey bereit, seinen definitiven und unwiderruflichen Rücktritt auf 2010 hinauszuschieben. Nach zehn Jahren engagierter und zukunftsorientierter Führungsarbeit wird Gerhard Frey auf Ende des Amtsjahres (Ende Mai 2010) aus dem Gemeinderat und damit als Gemeindepräsident zurücktreten.
Nach fünf Jahren aktiver Mitarbeit wird Barbara Brandenberg-Flury ebenfalls auf Ende des Amtsjahres (Ende Mai 2010) aus dem Gemeinderat zurücktreten. Mit der Überarbeitung der Altersleitbilds, der Erarbeitung des Führungs- und Organisationskonzepts «Heime Teufen», der Neupositionierung der Heimkommission sowie der Bau- und Konzeptbegleitung Neubau Alterszentrum und der Umsetzung des Betriebskonzepts kann auch sie auf eine reich befrachtete Zeit zurückblicken. Mit der Eröffnung des «Haus Unteres Gremm» im Frühjahr 2009 fanden viele dieser Arbeiten ihren krönenden Abschluss.
Der Gemeinderat dankt den beiden Ratsmitglieder für ihren grossen Einsatz im Dienste der Allgemeinheit an dieser Stelle recht herzlich und freut sich auf die noch verbleibende Zusammenarbeit bis Ende Mai 2010.
Rücktritte aus Behörden – Frist Ende Januar 2010
Gemäss den Bestimmungen in kantonalen und kommunalen Erlassen sind Rücktritte aus dem Kantonsrat und aus kommunalen Behörden (Gemeinderat, Geschäftsprüfungskommission, Vermittler) bis spätestens 31. Januar 2010 schriftlich zu erklären und der Gemeindekanzlei einzureichen. Der erste Wahlgang der Ergänzungswahlen ist auf den 11. April, ein allfällig notwendig werdender zweiter Wahlgang auf den 9. Mai 2010 angesetzt.
Die Rücktrittsfrist für Mitglieder aus gemeinderätlichen Kommissionen läuft bis 3. April 2009.
Werkhof Bauamt; 12.5 % günstigere Baukostenabrechnung
Für die Erweiterung und Aufstockung auf der Ostseite haben die Stimmberechtigten einen Kredit von Fr. 307’000.– gutgeheissen; als (gebundene) Kosten für die Aussenrenovation hat der Gemeinderat Fr. 93’000.– genehmigt und insgesamt Fr. 400’000.– freigegeben.
Die Baukostenabrechnung zeigt Gesamtkosten in der Höhe von Fr. 350’056.75. Der Gemeinderat hat die Abrechnung mit Einsparungen in der Höhe von Fr. 49’943.25 genehmigt.
Null Stern Hotel Teufen – Baugesuch um Umnutzung
Seit anfangs Sommer läuft der Betrieb der Kunstinstallation «Null Stern Hotel» zur Zufriedenheit der Gebrüder Frank und Patrick Riklin, St. Gallen. Dank klaren Abmachungen und vertraglichen Vereinbarungen sind keine Klagen aus der näheren Umgebung bekannt.
Trotz diesem klaglosen Betrieb wird von einer Seite verlangt, dass für die Änderung der Zivilschutzanlage (mit bisher 168 Schlafplätzen) in ein Null Stern Hotel mit lediglich 14 Betten formell ein baurechtliches Verfahren durchgeführt wird.
Nachdem die Zivilschutzräumlichkeiten auch bis anhin Truppen und Vereinen für Übernachtungen zur Verfügung gestellt wurden, hat der Gemeinderat bis anhin den Standpunkt vertreten, dass keine Umnutzung vorliegt. Die aktuelle Belegung – ohne Restaurationsbetrieb – liegt bei weitem unter der bisher möglichen Kapazität.
Dem Gemeinderat liegt viel daran, den klaglosen Betrieb im Unteren Hörli auch weiterhin zu ermöglichen; er hat deshalb das Baugesuch um Umnutzung eingereicht um auch einer engen Auslegung der Vorschriften gerecht zu werden.
Erdwärmeprojekt der Stadt St. Gallen; seismische Messungen in der Region
Im Auftrag der Stadt St. Gallen werden in der Zeit von Dezember 2009 bis voraussichtlich März 2010 seismische Messungen durchgeführt. Sie bringen Klarheit über die Beschaffung des Untergrunds und geben Aufschluss über den optimalen Standort für das geplante Erdwärme-Kraftwerk.
Das Prinzip der seismischen Messungen besteht darin, Schallwellen zu erzeugen und deren Echo von den verschiedenen Gesteinsschichten des Untergrunds aufzufangen. Die Erzeugung der Schallwellen erfolgt durch Vibrationsfahrzeuge oder bei weichem Untergrund durch kleine Sprengladungen, welche kaum wahrnehmbar sind. Die reflektierten Schallwellen werden an der Oberfläche von den Geophonen registriert. Die aufgezeichneten Messdaten liefern ein genaues dreidimensionales Abbild des Bodens unterhalb des Grossraums St.Gallen.
Die seismischen Messungen in St. Gallen und weiteren 35 Gemeinde im Grossraum St.Gallen – vom Bodensee bis Herisau/Hundwil und von Andwil SG bis Wald AR – geben Aufschluss darüber, wo sich der ideale Standort für das Erdwärme-Kraftwerk befindet.
Das von der Stadt St. Gallen mit den Messungen beauftragte Unternehmen wird zwischen November und Dezember 2009 alle betroffenen Liegenschaftseigentümer direkt und persönlich informieren. Die Messorte in der Gemeinde Teufen sind noch nicht bekannt.
Impfzentrum Teufen
Während sieben Tagen bestand die Möglichkeit, sich im Foyer der Sporthalle Landhaus gegen die H1N1-Grippe impfen zu lassen. Von diesem Angebot haben über 580 Personen Gebrauch gemacht. Der Gemeinderat dankt allen an diesem Projekt beteiligten Personen «vor und hinter den Kulissen», die mit ihrem Einsatz den reibungslosen Ablauf dieser Impfaktion ermöglicht haben.
Über die Internetseite www.pandemia.ch können auch weiterhin Infos abgerufen werden; zudem steht die Hotline des Kantons (071 353 67 97 jeweils 08.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr) mit Rat und Tat zur Seite.
Gemeindebeiträge
Seit dem 1. Januar 2006 richtet die Gemeinde – auf Gesuche der Grundeigentümer/Korporationen hin – Beiträge für den Bau und die Erhaltung von privaten Verkehrsanlagen aus. Die Eigentümer der Erschliessungsstrassen «Im Stofel» und «Stofelweid» sowie die Flurgenossenschaft Wellenrüti haben um Ausrichtung eines Gemeindebeitrags ersucht. Die Baukommission hat das Gesuch befürwortet und der Gesuchstellerin einen Gemeindebeitrag zugesichert. Nach Abschluss der Bauarbeiten hat der Gemeinderat den Gemeindebeitrag in der Höhe von Fr. 70’355.80 freigegeben.
Der Harmoniemusik Teufen wird – verbunden mit dem besten Dank für das Mitwirken bei öffentlichen Anlässen und die vielen anderen Darbietungen während des Jahres – ein Gemeindebeitrag in der Höhe von Fr. 7’500.– ausgerichtet.



























