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Mit Messer zum Mitfahren gezwungen

Zürich-Altstetten/ZH. Zwei junge Männer überfielen einen Mann in seinem Auto und zwangen ihn unter Waffengewalt, nach Zürich zu fahren.

Kurz nach 2 Uhr hielt sich ein 34-jähriger Schweizer in seinem Auto beim Bahnhof Affoltern am Albis auf. Plötzlich näherten sich zwei Unbekannte dem Personenwagen und stiegen unvermittelt zu ihm ins Fahrzeug.

Sofort bedrohten ihn die Männer mit einer Stichwaffe und befahlen ihm, nach Zürich zu fahren. Auch während der Fahrt wurde er weiter bedroht und die Männer forderten sein Geld. Als sie bemerkten, dass der Geschädigte über keine Barschaft verfügte, forderten sie ihn auf, bei der Autobahnausfahrt Zürich-Altstetten anzuhalten.

Nachdem er das Auto gestoppt hatte, gelang es ihm, davonzurennen. In der Folge versuchte er andere Personenwagenlenker auf sich aufmerksam zu machen. Wie gerufen näherte sich genau in diesem Moment eine zivile Patrouille der Stadtpolizei der Örtlichkeit. Sofort stoppten die Polizisten ihr Fahrzeug stiegen aus und kümmerten sich um den Überfallenen.

Nachdem dieser den Beamten das Vorgefallene geschildert hatte, sahen sie, dass sich die beiden Täter nach wie vor im Fahrzeug des Geschädigten befanden. Als die Polizisten die beiden aufforderten, das Auto zu verlassen, machten sie Anstalten, wegzufahren.

Sofort eilten die Beamten zu ihrem Fahrzeug, um den beiden zu folgen. Diese Gelegenheit nützten die Räuber und verliessen das Auto, sprangen über die Leitplanken der Autobahn und flüchteten in Richtung eines Schrebergartengeländes.

Mit der Hilfe von weiteren Polizeipatrouillen konnten die beiden 20- und 23-jährigen Schweizer, nicht zuletzt auch unter Mithilfe eines Diensthundes, der einen der Räuber in einem Gebüsch aufstöberte, kurze Zeit später festgenommen werden. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kantonspolizei Zürich und der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich, Abteilung Gewaltdelikte, getätigt.

ZürichZürich / 23.05.2008 - 11:48:00