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Mit Elektrovelo auf den St.Anton gerast

St.Anton. Einmal mehr fand das traditionelle SFS-Bergrennen statt. Mittendrin dabei auch René Burkhard - mit einem Elektrovelo.

Das SFS-Bergrennen hat Tradition: Immer Mitte August kämpfen sich die Teilnehmer von Altstätten aus über die Ruppenstrasse zur Landmark und von da auf den St.Anton – so auch am vergangenen Sonntag, 19. August.

Auch Elektrovelos können was
Im Teilnehmerfeld mit dabei war dieses Jahr auch René Burkhard. Der Inhaber des Velogeschäfts «Velo-Hangar» in Diepoldsau verfügt zwar über reichlich Rennerfahrung, gehörte mit seinen 50 Jahren aber sicher auch nicht mehr zu den Jüngsten im Teilnehmerfeld.

Doch darauf kam es am Sonntag sowieso nicht an, denn Burkhard hatte für den Sonntag eine spezielle Idee: Er wollte das Rennen in den St.Anton mit dem Elektrovelo «Flyer» bestreiten. «Das hat noch niemand gemacht, sogar der Veranstalter musste lachen», meint Burkhard. Mit dieser Aktion habe er ausserdem zeigen wollen, dass das Elektrovelo sehr vielseitig einsetzbar sei.

Neuer Streckenrekord aufgestellt
Natürlich hatte Burkhard mit seinem «Flyer» einen Vorteil gegenüber dem restlichen Feld – schliesslich unterstützt das Elektrovelo die geleistete Muskelkraft. Doch dieser Vorteil stand den – im Gegensatz zu den extrem leichten normalen Rennvelos – sehr schweren 22 Kilogramm des «Flyers» gegenüber. Trotzdem: Nach nur 26 Minuten und 58 Sekunden traf Burkhard im Ziel auf dem St.Anton ein – über zwei Minuten vor dem ersten «normalen» Velofahrer und schneller als je einer zuvor bei diesem Rennen. Zwar startete Burkhard mit seinem Elektrovelo ausser Konkurrenz, doch, «es war schon ein absolut geniales Gefühl eine neue Bestzeit aufzustellen», strahlt Burkhard im Ziel. Es sei aufwärts gegangen wie verrückt, erzählt der am Start fast als letzter gestartete Burkhard – aber die anderen Fahrer hätten ihm immer «Hopp hopp!» zugerufen, so war es noch ein viel grösserer Spass, lacht er. Und natürlich sei es schon auch lustig gewesen, dem Sieger des Rennens, dem 18-jährigen Mitglied des Mountainbike-Nationalkaders, Marc Metzler, davon zu fahren, schmunzelt Burkhard.

Zwar, räumt Burkhard ein, müsse man bedenken, dass er natürlich ein trainierter Sportler sei, aber trotzdem zeige das, dass auch untrainierte Fahrer mit einem Elektrovelo sicherlich sehr gut vorwärts kommen können. Ausserdem sei er auch von der hervorragenden Leistung des Elektrovelos begeistert: Trotz intensiver Belastung habe der Akku des Velos nur 60 Prozent der gespeicherten Energie verbraucht.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 22.08.2007 - 10:54:00