«Mir händ en Goalie…»
Das erste Training des Grümpeli-Teams von appenzell24.ch gestaltete sich gelinde gesagt übersichtlich. Es fand im kleinen Rahmen statt.
Es gab ja gewisse Vorzeichen dafür, dass die erste Trainingseinheit nicht zum Massenandrang führen würde. Aber wenigstens ein gepflegtes «3 gegen 3» hätte der Coach doch gerne gesehen. Stattdessen reichte es dann nur für ein «Alle gegen einen», wobei «alle» zwei Leute waren und der «eine» unser Torhüter. Das Unternehmen Grümpeli Appenzell lässt sich harzig an.
In der trotz aller Widrigkeiten konzentriert durchgeführten ersten Trainingseinheit wurden die wenigen Mängel, die noch bestehen, gnadenlos aufgedeckt, so dass an ihnen gearbeitet werden kann. So beklagten beispielsweise alle drei Teilnehmer eine gewisse Erschöpfung, nachdem sie vom Auto zum Trainingsplatz spaziert waren (75 Meter). Der Goalie konstatierte «Schmerzen in den Händen», nachdem er einen ersten Ball abgewehrt hatte. Und die vorgesehene Schaltzentrale im Mittelfeld blieb ermattet liegen, nachdem er das Feld zwecks Aufwärmen ein Mal umrundet hatte. Als dann nach rund 1,5 Stunden Training doch noch eine zweite Delegation Trainingswilliger eintrudelte, war die erste Gruppe bereits wieder umgezogen.
Was will uns das alles sagen? Es gibt Optimierungsbedarf an zahlreichen Stellen. Hart gearbeitet werden muss am Ziel, überhaupt zwölf Minuten Spielzeit stehend zu überdauern. Der designierte Torhüter zeigte gute Ansätze, doch verunsicherte uns seine Erklärung, er habe am liebsten Bälle in diese Ecke, weniger gern in die andere. Ob sich der Gegner daran halten wird?
Fortsetzung folgt…



























