Messer als Tatwaffe identifiziert
Biel/BE. Das Tötungsdelikt an einer 43-jährigen Marokkanerin vom vergangenen Freitag in Biel ist mit einem Messer verübt worden. Dies zeigten die medizinischen Untersuchungen. Der Ehemann des Opfers befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.
Wie die Ermittlungen zum Tötungsdelikt vom Freitag, 29. April 2011, in Biel gezeigt haben, ist das Opfer kurze Zeit vor dem Anruf des Ehemanns gestorben. Der 41-jährige Marokkaner hatte sich gegen 1030 Uhr bei der Polizei gemeldet und angegeben, seine Frau getötet zu haben. Kurze Zeit später war die Leiche der Marokkanerin in einer Wohnung an der Brüggstrasse entdeckt worden.
Die Untersuchungen des Instituts für Rechtsmedizin (IRM) der Universität Bern haben zudem ergeben, dass die durch das Messer zugefügten Verletzungen zum Tod der Frau geführt haben. Das Messer war als mögliche Tatwaffe am Tatort aufgefunden worden.
Der mutmassliche Täter hatte sich ohne Widerstand festnehmen lassen. Gemäss den ersten Ermittlungsergebnissen stehen persönliche Probleme des Mannes und Beziehungsprobleme des Paares als Tatmotive im Vordergrund.



























