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Merz ist Bundespräsident

Finanzminister Hans-Rudolf Merz übernimmt im kommenden Jahr das Amt des Bundespräsidenten.

Die Vereinigte Bundesversammlung hat den 66-jährigen Appenzeller am Mittwoch mit 185 Stimmen zum Nachfolger seines FDP-Parteikollegen Pascal Couchepin gewählt.

Das absolute Mehr lag bei 105 Stimmen. Der ausgewiesene Finanzpolitiker Merz gehört seit 2004 der Landesregierung an und war zuvor während rund sechs Jahren Vertreter des Kantons Appenzell-Ausserrhoden im Ständerat. Im vergangenen September stand die politische Karriere des Magistraten jedoch auf der Kippe, als ihm nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand in einer mehrstündigen Herzoperation im Berner Inselspital fünf Bypässe eingesetzt werden mussten.

Schon Anfang November kehrte er allerdings wieder in alter Frische zurück an die Spitze des Finanzdepartements. Das Amt des «Primus inter pares» im Bundesrat übernimmt Merz ein Jahr früher als zunächst vorgesehen, weil er nach der Abwahl von Christoph Blocher bereits im Jahr 2008 das Amt des Vizepräsidenten übernehmen und nun programmgemäss ganz nach oben nachrücken konnte.

Das Ergebnis von 185 Stimmen stellt für Merz trotz 23 leeren und sechs ungültigen Stimmen ein gutes Resultat dar. Im vergangenen Jahr war Innenminister Pascal Couchepin mit 197 Stimmen zum Bundespräsidenten gewählt worden, ein Jahr zuvor hatte Aussenministerin Micheline Calmy-Rey die Wahl zur Bundespräsidentin mit 147 Stimmen geschafft.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 10.12.2008 - 10:37:00