Mehrfachkollision hinterlässt Fragen – Zeugenaufruf
Spreitenbach/AG. Ein Selbstunfall führte zu Folge-Kollisionen. Dabei wurden vier Personen leicht verletzt. Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Bislang steht fest, dass der Selbstunfall eines 20-jährigen Automobilisten die Serie von Kollisionen ausgelöst hat. Mit seinem Opel Omega fuhr der junge Mann am Samstag, 4. Juli 2009, kurz nach vier Uhr auf der A1 in Richtung Zürich. Dabei verlor er die Herrschaft über den Opel und kam rechts von der Fahrbahn ab. Er prallte gegen die Randleitplanke, überquerte schleudernd alle drei Fahrbahnen und prallte schliesslich heftig gegen die Mittelleitplanke.
Der Lenker eines nachfolgenden Renault Twingo sah das Hindernis und konnte rechtzeitig dahinter anhalten. Unmittelbar danach folgte auf dem zweiten Überholstreifen ein Mazda, dessen Lenker nach rechts auswich. Dabei prallte er jedoch auf dem ersten Überholstreifen mit einem weiteren Auto zusammen. Danach muss der Mazda noch mit dem stehenden Renault zusammengeprallt sein.
Noch bevor die erste Patrouille der Kantonspolizei eintraf, versuchten die Beteiligten, die vereinzelt herannahenden Fahrzeuge zu warnen. Ein Automobilist konnte vor der Unfallstelle anhalten. Allerdings realisierte dies eine nachfolgende Lenkerin zu spät, worauf es zu einer heftigen Auffahrkollision kam.
Vier Personen wurden leicht verletzt und wurden vorsorglich ins Spital gebracht. Der gesamte Sachschaden an den Autos beläuft sich auf rund 60’000 Franken. Zusätzlich entstand an den Leitplanken ein Schaden von rund 22’000 Franken.
Der genaue Unfallhergang ist noch nicht restlos geklärt. Wie der Lenker des Opel Omega der Kantonspolizei erklärte, sei er auf dem Normalstreifen fahrend von einem unbekannten Auto nach rechts abgedrängt worden. Ferner bestehen zum weiteren Unfallhergang noch Unklarheiten. Die Mobile Einsatzpolizei in Schafisheim (Telefon 062 886 88 88) sucht daher den fraglichen Automobilisten und Augenzeugen.



























