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Mehlschmuggel für Pizzeria aufgeflogen

Basel/BS. Vergangene Woche beobachte eine Grenzwachtpatrouille ein verdächtiges Fahrzeug, welches von Deutschland in die Schweiz fuhr. Bei der anschliessenden Zollkontrolle entdeckten die Grenzwächter im überladenen Kleintransporter 800 Kilogramm Mehl. Abklärungen ergaben, dass die Ware für eine Pizzeria in der Region Basel bestimmt war. Der Schmuggler muss nebst der Busse und den Zollabgaben auch eine Strafe wegen Überlad bezahlen.

Letzte Woche deckten Schweizer Grenzwächter in Basel einen besonderen Schmuggel auf. Eine Grenzwachtpatrouille beobachte, wie beim Grenzübergang Basel-Freiburgerstrasse ein Kleintransporter von Deutschland in die Schweiz einreiste.
 
Schmuggel mit überladenem Fahrzeug 
 
Als eine weitere Grenzwachpatrouille das Fahrzeug wenig später stoppte, wurde es einer Zollkontrolle unterzogen. Dabei stellten die Grenzwächter im Laderaum Hunderte von Mehlpaketen fest. Insgesamt befanden sich 800 Kilogramm Mehl im Fahrzeug. Der 41-jährige Deutsche konnte keine Zollpapiere vorlegen. Aufgrund der grossen entdeckten Menge und einem möglichen Zusammenhang zu gewerbsmässigen Schmuggel zogen die Grenzwächter die Zollfahndung Basel bei. Die Zollfahndung Basel verfügte in der Folge die Beschlagnahmung des Mehls und führte in der Pizzeria eine Hausdurchsuchung durch. Bei der Kontrolle des Gewichtes des Kleintransporters durch die Grenzwache wurde zudem eine Überschreitung des Gesamtgewichtes von 13% festgestellt.
 
Für Pizzeria bestimmt 
 
Abklärungen durch die Zollfahndung Basel ergaben, dass die Schmuggelware kurz vor dem Grenzübertritt in einem  südländischen Spezialitätengeschäft in Deutschland gekauft wurde. Sie war für eine Pizzeria in der Region Basel bestimmt. Der Schmuggel kommt den Lenker teuer zu stehen. Die Abgaben von mehreren hundert Franken für die Schmuggelware sowie die Busse von über tausend Franken wurden vom Beschuldigten bereits beglichen. Wegen der Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsrecht muss der Schmuggler zusätzlich mit einer separaten Busse von weiteren hundert Franken rechnen.
 

 

Basel-StadtBasel-Stadt / 23.04.2010 - 08:50:26