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McDonald’s informiert an der Olma

McDonald’s Schweiz stellt vom 11. bis 21. Oktober an der Landwirtschaftsmesse Olma aus.

Gemeinsam mit den Schweizer Partnerfirmen Bell, Fortisa, Frigemo und Eisberg versucht der Marktführer der Systemgastronomie seine enge Verbundenheit mit der Schweizer Landwirtschaft aufzuzeigen. Zur Eröffnung der Olma verkündete McDonald’s, dass alle Produkte ab sofort maximal zwei Prozent industrielle Transfettsäuren enthalten.

«Die Qualität der Lebensmittel und die regionalen Produkte stehen für uns neben der Servicequalität an erster Stelle. Aus diesem Grund beziehen wir über 70 Prozent der Zutaten aus der Schweiz», erklärt Martin Knoll, CEO McDonald’s Schweiz.

In enger Zusammenarbeit mit Lieferanten und Landwirtschaftsorganisationen versucht sich das Gastronomie-Unternehmen für die Entwicklung von wertvolleren und gesünderen Zutaten einzusetzen. Im Rahmen des Messeauftritts an der Olma konnte McDonald’s über weitere Erfahrungen dieser Zusammenarbeit informieren.

Einhaltung des dänischen Grenzwertes für Transfettsäuren
Seit mehreren Jahren beschäftigte sich McDonald’s intensiv mit den Möglichkeiten, den Transfettgehalt seiner Speisen zu reduzieren. Seit Anfang Oktober enthalten laut McDonald`s alle Produkte maximal zwei Prozent industrielle Transfettsäuren. Damit würde McDonald’s als erstes grosses Unternehmen der Schweizer Lebensmittelindustrie den viel zitierten dänischen Grenzwert einhalten.

«Die Minderung der Transfettsäuren gehört zu unserer Strategie, die Qualität unserer Produkte stetig zu verbessern und damit einen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung zu leisten», erläutert Martin Knoll.

Reduktion dank neuer Rapsölsorte
Das Unternehmen verwendet laut eigener Aussagen für das Frittieren ausschliesslich Schweizer Rapsöl. In einem langjährigen Forschungsprojekt konnte gemeinsam mit den Saatgutlieferanten, der eidgenössischen Forschungsanstalt, der Landwirtschaftsorganisation Fenaco sowie der Ölindustrie eine neue Rapspflanze gezüchtet werden, die es erlaubt, auf den Verarbeitungsschritt der teilweisen Härtung des Fettes zu verzichten und damit den Transfettgehalt massiv zu reduzieren.

Für die Züchtung dieses sogenannten HOLL-Raps wurden laut McDonald`s ausschliesslich konventionelle Methoden eingesetzt.

Experten begrüssen die Eigenverantwortung von McDonald’s
Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung äussert sich positiv über dieses Engagement von McDonald’s: «Wir begrüssen, dass McDonald’s das Thema Transfettsäuren ernst nimmt und in Eigenverantwortung eine sinnvolle Lösung entwickelt hat. Erfreulich ist insbesondere, dass McDonald’s die Reduktion des Transfettsäurengehaltes in seinen frittierten Produkten durch die Verwendung eines weiterentwickelten, einheimischen Rapsöls erzielt hat.»

McDonald’s hat laut eigener Aussage bewusst auf Palmöl als naheliegendste Alternative verzichtet, da der grösste Teil des Palmöls von Anbaugebieten der dritten Welt stammt, auf denen tropische Regenwälder zerstört wurden. Zudem enthält Palmöl einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, welche in hohen Mengen genossen als ungünstig gelten.

Breites Informationsangebot am multimedialen Messestand
Am neuen Messestand in der Olma-Halle 9.1 «Landwirtschaft und Ernährung» informiert McDonald’s über die Herkunft und Qualität seiner Zutaten. Stellvertretend für die über 1’300 Bauern, für die mehr als 20 Schweizer Lieferanten und für die rund 6’200 Mitarbeitenden berichten in kurzen Filmporträts sieben Personen über ihren Arbeitsalltag, ihr Qualitätsverständnis und ihre Beziehung zu McDonald’s.

Einen Blick hinter die Kulissen werfen?
Nicht nur an der Olma informiert McDonald’s transparent über die Herkunft seiner Produkte, sondern auch in den Restaurants können Interessierte einen Blick hinter die Kulissen werfen. Zum Beispiel am Tag der offenen Küche während des Wochenendes vom 10. und 11. November.

Im vergangenen Mai suchte McDonald’s Schweiz zum zweiten Mal Quality Scouts. Von allen Bewerbern konnten sich sechs Interessierte selbst ein Bild machen, woher die Zutaten für die Big Macs und Salatmenus stammen, wie sie bei Bell respektive Eisberg verarbeitet und in den Küchen zubereitet werden. Die Quality Scouts filmten und kommentierten selbst ihre Erfahrungen auf der eintägigen Tour. Ihre Erlebnisberichte werden zurzeit als Spots im Fernsehen ausgestrahlt.

Informationen zu Transfettsäuren
Transfette sind zum Teil in gehärteten Fetten und in raffinierten Ölen, aber auch in natürlicher Weise in Milchprodukten sowie in tierischen Fetten enthalten. Sie entstehen bei der partiellen Fetthärtung, beim Fritieren und bei der Deodorisierung von Ölen. Transfette können das Cholesterol im Blut erhöhen, welches das Risiko für die Herz- Gefässkrankheiten erhöht.


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Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 12.10.2007 - 10:01:00