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Maurus Sparr zuoberst auf dem Podest

Am grossen Grand Prix Migros-Final massen sich rund 650 Kinder im Alter von acht bis 15 Jahren.

Aus dem Appenzellerland und Umgebung haben sich 16 Kinder vorwiegend aus den umliegenden Skiclubs an einem der 13 Ausscheidungsrennen mit einem Podestplatz für das Finale qualifiziert. Der 10-jährige Maurus Sparr (SC Bühler) konnte sich im Riesenslalom die Goldmedaille umhängen lassen. Ebenfalls auf das Podest schaffte es die Appenzellerin Sina Lutz, welche für den Skiclub Parpan fährt und in die Skihauptschule in Schruns (SHS) besucht.

Eine Schar Kinder umringte Silvano Beltrametti, als er im Grand Prix Migros Sponsoren-Village eintraf. Er konnte selber fünfmal an einem Final teilnehmen und stand dreimal zuoberst auf dem Podest. Und Jahre später wird das Finale in seiner 37. Ausgabe auf «seiner» Piste, der Beltrametti Weltcup Piste, ausgetragen. Beltrametti freute sich natürlich, dass dieses Jahr der Final, welcher auch wirtschaftlich für eine Ferienregion bedeutend ist, in seiner Heimat ausgetragen wurde. Am Finale, wo rund 150 freiwillige Helfer für einen reibungslosen Ablauf sorgten, waren beide Pisten (Riesenslalom und Combi Race) anspruchsvoller als bei den Ausscheidungsrennen.

«Hier messen sich die Besten», erklärt dazu Hansruedi Laich, Direktor von Swiss-Ski. «Für uns ist dieser Anlass enorm wichtig, treffen wir hier schliesslich auf potenzielle Nachwuchsathletinnen und -athleten.» Die guten Resultate der Schweizer Weltcup Athleten übertragen sich auch in den Nachwuchsbereich. Das hat man auch beim Grand Prix Migros, dem einzigartigen und grössten Nachwuchsrennen in Europa, gespürt. Die Freude am Skisport ist nach wie vor ungebrochen.

Renato Tosio als Torwart
14 Jahre stand Renato Tosio im Goal vom SCB. Am Grand Prix Migros interessierten ihn ganz andere Tore. Der passionierte Skifahrer war als einer der vielen Torwarte eingesetzt. «Die Konzentration im Tor auf der Eisfläche war schon noch etwas grösser, dennoch hat mich der Einsatz der Kinder enorm beeindruckt», meint Tosio, dessen Kinder ebenfalls das Grand Prix Migros-Ausscheidungsrennen in Obersaxen bestritten haben.

Gute Resultate der Appenzeller und Gossauer
Rund 650 Kinder waren am Start des 37. Grand Prix Rennens. Die Walliser hatten die Nase vorne und holten sich 17 Medaillen. Dicht gefolgt von den Bündnern, die mit 16 Medaillen heimreisten. Den Appenzellern reichte es zu zwei Medaillen, wobei der in der Speicherschwendi wohnende Maurus Sparr (SC Bühler) gleich die goldene mit nach Hause nehmen durfte.

Er verwies die zeitgleichen Livio Simonet (Tiefencastel) und Nicola Meier (Lenzerheide) mit einem Vorsprung von 0.26 Sekunden auf den Ehrenplatz. Bei den Mädchen Jg 95 fuhr Sina Lutz (Appenzell) im Riesenslalom mit einem Rückstand von 1.06 Sekunden auf die Siegerin Jasmina Suter (Stoos) auf den dritten Platz. Sina Lutz wohnt in Appenzell, fährt für den Skiclub Parpan und trainiert in der Skihauptschule Schruns. Ebenfalls zu guten Top-Ten-Platzierungen reichte es Nadine Vogel (SC Gossau, 5.), Therese Altherr (SC Urnäsch, 5.), Nicola Niemeyer (SC Gossau/Altstätten, 5.), Meier Domenik (SC Bühler, 6.) und Ralph Weber (SC Gossau/Herisau, 7.).

Treffen der Ehemaligen
Der Grand Prix Migros Final war auch ein Stell-dich-ein von ehemaligen Skistars, Funktionären und Trainern. Wieder waren viele Kinder von ehemaligen Skicracks oder Trainer von Swiss Ski vertreten. Pirmin Zurbriggen war mit Sohn Alain, Mike von Grünigen mit den Söhnen Elia und Noel dabei, Chef Alpin Martin Rufener und Franz Heinzer, Abfahrtstrainer und ehemaliger Weltcupfahrer schickten ihre Töchter ins Rennen. Sie konnten allerdings keine Podestplätze realisieren. Mit einem dritten Platz war Leana Barmettler, Tochter von Zoe Haas erfolgreich. Auch Alain, der Sohn vom ehemaligen Nachwuchschef Didier Bonvin, durfte gar zweimal aufs Podest steigen. Elena Gilli, Tochter vom ehemaliger Chef Leistungssport bei Swiss Ski, wurde vom Vater anscheinend gut gecoacht und konnte sich als Zweitplatzierte feiern lassen.

Erfreuliche Bilanz
Das grösste und bedeutendste alpine Nachwuchsrennen von Swiss-Ski erfreute sich auch in seinem 37. Austragungsjahr ungebrochener Beliebtheit. Die Schnee- und Wetterverhältnisse waren immer sehr gut. Es nahmen rund 6’500 Kinder den Riesenslalom-Wettbewerb in Angriff. Im Zunehmen begriffen ist in den letzten Jahren auch die Anzahl Kinder ohne Rennerfahrung, die einzig und alleine aus Freude an diesem gesamtschweizerischen Event teilnehmen.

Dazu Roman Rogenmoser, Projektleiter Grand Prix Migros: «Der Grand Prix Migros ist nicht nur ein Wettkampf, ebenso wichtig ist Spiel und Spass. Dazu trägt auch das umfassende Animationskonzept bei. Neben Hauptsponsor Migros sorgen die Co-Sponsoren und Partner Nordica, Farmer, «Schweizer Fleisch», Schweizer Milchproduzenten (SMP)und Toko sowie die Organisatorin Swiss-Ski für viel Unterhaltung im grossen Grand Prix Migros-Village, welches immer sehr viele Zuschauer anzieht.»

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 01.04.2008 - 13:39:00