Massiver sexueller Uebergriff nach Lokalbesuch – Polizei fahndet nach dem Täter
Baden/AG. Am vergangenen Wochenende ging ein unbekannter Mann eine 28-jährige Besucherin eines Badener Lokals an, als diese sich nach Geschäftsschluss nach Draussen begab. Er übte körperliche und sexuelle Gewalt aus, indem er den Geschlechtsverkehr vollzog und konnte danach unerkannt flüchten.
Am Sonntag, 18. Dezember 2011, zirka 02.00 Uhr sprach ein unbekannter junger Mann eine 28-jährige Schweizerin, die sich in der «Eventhalle Nordportal» an der Schmiedestrasse in Baden aufhielt, innerhalb des Lokals an. Er versuchte offenbar näheren Kontakt zu dieser Frau herzustellen, worauf sie ihn bat, dies zu unterlassen. Als nach Geschäftsschluss um zirka vier Uhr die Besucher das Lokal verliessen, trat auch die 28- jährige Frau nach Draussen. Dort sprach sie der gleiche Mann erneut an. Er verlangte, dass sie mit ihm ums Gebäude gehen solle, wo seine Kollegen warten würden. Da sie diese Aufforderung verneinte, zog er sie heftig am Arm und führte sie einige Meter um die Ecke. Dort begann er, sie anzufassen und versuchte zudem sie zu küssen. Obwohl das Opfer gleichzeitig mit Worten versuchte, ihn weiter von seinem Vorgehen abzuhalten, begann er, ihre Kleider auszuziehen und sie weiter zu bedrängen. Er forderte sie zudem auf, ihn oral zu befriedigen und vollzog in der Folge den Geschlechtsverkehr. Später liess der Vergewaltiger von seinem Opfer ab und diesem gelang es, zu Fuss zu flüchten und den Täter zurückzulassen. Sie konnte später eine Kollegin kontaktieren und die Kantonspolizei Aargau verständigen. Der unbekannte Täter wird vom Opfer wie folgt beschrieben: zirka 24 Jahre alt, 175 cm gross, muskulös und gut gebaut, sprach schweizerdeutsch, Raucher, dunkle kurze Haare, dunkle Augen, trug braune Stoffhosen und eine schwarze Jacke. Ein entsprechendes Phantombild des Täters wurde durch die Kriminaltechnik der Polizei in Zusammenarbeit mit dem Opfer erstellt und unterstützt die Oeffentlichkeitsfahndung. Das Opfer wurde ins Kantonsspital zur ärztlichen Untersuchung geführt. Aufgrund des massiven sexuellen Uebergriffs ging es ihr psychisch schlecht. Gravierende Verletzungen zog sie sich glücklicherweise keine zu. Die zuständige Staatsanwaltschaft Baden hat eine Strafuntersuchung wegen Vergewaltigung, bzw. sexueller Nötigung eröffnet. Die Kantonspolizei Aargau hat ihre Ermittlungen am Sonntag sofort aufgenommen. Die zuständige Fahndung Ost, Baden (Tel. 056 200 11 11) nimmt Hinweis auf.



























