Marktplatz-Toilette – die Geschichte vom Häuschen
Weinfelden/TG. Das rote «Häuschen» auf dem Marktplatz hat mehr Staub aufgewirbelt, als es verdient. Das gibt Anlass, aus Sicht der Verantwortlichen Stellung zu nehmen.
Wir haben einen Versuch gewagt, und wir werden das Ergebnis im Herbst prüfen. Sicher ist schon jetzt, dass die mobile Toilette weder von den Marktfahrern am Wochenmarkt noch von den umliegenden Geschäften als störend empfunden wird – im Gegenteil: Es wird ausdrücklich begrüsst.
Es ist nämlich durchaus besser, wenn das Häuschen zweckgemäss genutzt wird, als dass der Treppenabgang zum Bernerhaus oder die Linde dafür hinhalten müssen. Das Häuschen wird tatsächlich benutzt, und es ist – soweit man das bei einer öffentlichen Toilette sagen kann – sauber; jedenfalls ist die Aussage, dass daraus eine Brühe auf den Platz fliesse, komplett falsch.
Zudem ist auch sein Standort richtig: Gut sichtbar, aber niemandem direkt vor der Nase. Hier wird mit einer einfachen und kostengünstigen Massnahme ein Schritt gemacht, der mindestens ernsthaft zu prüfen ist. Und genau das hat der Gemeinderat entschieden.
Kredite, Arbeitsvergaben, Abrechnungen
– Die Halle des Rettungsdienstes soll umgebaut werden. Der Gemeinderat hat für den Architekturauftrag einen Kredit bewilligt und die Arbeiten zum Preis von rund 27’000 Franken an das Büro Ebneter Architektur AG, Weinfelden, vergeben.
– Die Sanierung der Weststrasse im Bereich Aldi soll abgeschlossen werden. Der Gemeinderat hat den Kredit von 94’000 Franken genehmigt und die Arbeiten aufgrund der eingereichten Offerten an die Firma Hüppi AG vergeben.
– Die Gärtnerarbeiten an der Weststrasse wurden aufgrund der Ausschreibungen zum Preis von rund 11’000 Franken an die Firma Strupler Gartenbau AG vergeben.
Mutationen in der Verwaltung
– Im Spätsommer 2009 tritt der Chef des Amtes für Sicherheit, Willy Schoch, in den Ruhestand. Diese leitende Stelle war ausgeschrieben worden, und der Gemeinderat sah sich in der glücklichen Lage, aus zahlreichen qualifizierten Bewerbungen auswählen zu können. Aufgrund mehrerer persönlicher Gespräche sowie einer Vorstellung im Gemeinderat kann die Position ab 1. August 2009 mit Rolf Iseli, Weinfelden, besetzt werden.
Der neue Amtschef ist dreissigjährig. Er hatte ursprünglich eine kaufmännische Lehre absolviert und danach diesen Beruf auch ausgeübt. Eine Zeit lang war er Geschäftsführer eines kleinen Detailhandelsgeschäftes. 2003 wechselte er dann zur Kantonspolizei, wo er aktuell auf dem Posten Märstetten eingesetzt ist. Rolf Iseli ist in Weinfelden aufgewachsen und wird seinen Wohnsitz auch hier behalten.
– Im Steueramt wird eine neue Teilzeitstelle im Umfang von 40% geschaffen. Aufgrund der Ausschreibung sind rund 70 Bewerbungen eingegangen. Der Gemeinderat hat für diese Aufgabe die Anstellung von Marion D’Onofrio per 1. Mai 2009 genehmigt. Sie wohnt derzeit noch in Märstetten, wird aber in wenigen Wochen nach Weinfelden umziehen.
– In der Güttingersreuti schliesst im Sommer 2009 erstmals ein Lehrling die Ausbildung zum Betriebspraktiker ab. Der Ausbildungsplatz hat sich bewährt, und die Stelle soll darum auch 2009 bis 2012 wieder besetzt werden. Der Gemeinderat hat aufgrund der eingegangenen Bewerbungen die Lehrstelle an Kai Klopfer, Müllheim, vergeben.



























