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Mann von Lokomotive überfahren und schwer verletzt

Oberbuchsiten/SO. Bei einem Bahnunfall ist am frühen Sonntagmorgen in Oberbuchsiten ein Mann schwer verletzt worden.

Er wurde mit der Rega in eine Spezialklinik geflogen. Ob es sich um suizidale Absichten oder um einen Unfall handelte ist zur Zeit noch unklar.

Der sichtlich angetrunkene 34-jährige Mann hielt sich in einer Bar in Oberbuchsiten auf und wurde kurz nach 0.30 Uhr durch zwei Personen zum Bahnhof begleitet und dort auf eine Bank gesetzt.

Um 1 Uhr fuhr dann auf Gleis 4 der Regionalzug Richtung Biel ein. Da er im Bahnhof halten musste gemäss Lokführer mit einer Geschwindigkeit von 10 bis 20 Stundenkilometern.

Kurt vor dem Stopp sah der Lokführer auf dem Gleis eine «schwarze Tasche». Da er trotz allen Bemühungen nicht mehr rechtzeitig anhalten konnte überfuhr er den Gegenstand. Als der Zug nur wenige Meter weiter vorne zum Stillstand kam bemerkte der Führer, dass es sich beim «Gegenstand» um eine Person handelte.

Ein Bein des Mannes war dabei zwischen Gleis und Rad eingeklemmt worden. Für die Bergung des Opfers musste der Lösch- und Rettungszug der Betriebswehr Olten aufgeboten werden, welcher die Lokomotive anhieven musste um den Verletzten aus seiner misslichen Lage befreien zu können.

Mit schwersten Beinverletzungen wurde der Mann mit der Rega in eine Spezialklinik geflogen. Ob es sich um suizidale Absichten oder um einen Unfall handelt ist zur Zeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Dritteinwirkung kann ausgeschlossen werden.

SolothurnSolothurn / 11.10.2009 - 10:20:38