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Mann spricht in Wölflinswil Geschwister an: Harmloser Hintergrund

Mann spricht in Wölflinswil Geschwister an: Harmloser Hintergrund

Wenn Kinder von Unbekannten angesprochen werden, löst dies stets Verunsicherung aus. Meist bleiben die Meldungen ungeklärt.

Ein aktueller Fall aus Wölflinswil zeigt, dass solche Vorfälle harmlose Hintergründe haben können.
Erzählen Kinder davon, von einem Unbekannten ins Auto gelockt worden zu sein, löst dies bei allen Beteiligten verständlicherweise grosse Beunruhigung aus. Das Bedürfnis der Eltern ist nachvollziehbar, die Umstände geklärt zu wissen und andere zu warnen.

Ergänzend zu Informationen der Schule scheinen private Warnhinweise auf Sozialen Medien ein geeignetes Mittel zu sein. Solche bergen aber das Risiko, dass sich Warnungen unkontrolliert verbreiten. Über die betroffene Region hinaus steigert dies die Verunsicherung zusätzlich, führt zu weiteren Meldungen und kann sogar zur Folge haben, dass Unbeteiligte unter Verdacht fallen.

Die Polizei befasst sich regelmässig mit solchen Meldungen in all ihren Ausprägungen. Sie nimmt diese stets ernst und führt im Rahmen der sich bietenden Möglichkeiten Ermittlungen durch. In den meisten Fällen bleiben die tatsächlichen Hintergründe unklar.

Von einem Automobilisten angesprochen wurden letzte Woche in Wölflinswil auch zwei Geschwister. Wie die beiden Primarschüler ihrer Mutter berichteten, hätte ein Mann angeboten, sie nach Hause zu fahren. Richtigerweise meldete die Mutter den Vorfall der Polizei. Da von einem blauen Skoda die Rede war, hielt diese die Augen nach solchen Autos offen und führte auch Kontrollen durch.

Gleichzeitig machte die Geschichte im Dorf die Runde. Davon erfuhr schliesslich auch jener Einwohner, der die Kinder tatsächlich angesprochen hatte. Wie der ältere Mann der Polizei glaubhaft darlegen konnte, hatte er den Kindern ohne böse Absichten angeboten, sie in seinem Auto zu ihrem abgelegenen Wohnort zu führen.

Kapo AG

AargauAargau / 01.12.2020 - 09:28:16