Mann bei Polizeieinsatz verletzt
Zürich/ZH. Anlässlich einer Kontrolle im Zürcher Hauptbahnhof bedrohte am späten Sonntagabend (24.12.2012) ein marokkanischer Asylbewerber die beiden ihn kontrollierenden Kantonspolizisten mit zwei grossen Messern. Nach kurzer Flucht kam es beim Landesmuseum zu einer weiteren Konfrontation, bei dem einer der Polizisten den Mann mit einem Schuss ins Bein stoppte.
Zwei Polizisten in Zivil wollten um 22.30 Uhr in der Bahnhofhalle einen Mann kontrollieren. Dieser widersetzte sich der Kontrolle aus Leibeskräften und bedrohte die beiden Polizisten mit zwei grossen Messern. Trotz Einsatz des Pfeffersprays und des Polizeimehrzweckstocks flüchtete der Mann Richtung Landesmuseum. In einer Zufahrt ins Untergeschoss des Museumsgebäudes stellten die Polizisten den Mann und forderten ihn mit gezogenen Schusswaffen auf, sich auf den Boden zu legen. Trotz mehrfacher Aufforderung rannte der Marokkaner auf die Polizisten zu, worauf ihn einer der beiden mit einem gezielten Schuss ins Bein stoppte. Die sofort aufgebotene Sanität brachte den Mann mit einer Beinverletzung ins Spital. Wie in solchen Fällen üblich, wird der Schusswaffeneinsatz durch die zuständige Staatsanwaltschaft untersucht. Der Mann, ein 24-jähriger marokkanischer Asylbewerber aus dem Kanton Basel-Stadt, wurde formell in Polizeiverhaft genommen und der Staatsanwaltschaft zugeführt.



























