Mainstation-Party aus Sicht der Kantonspolizei Zürich
Zürich. Die von rund 10'000 Personen besuchte Mainstation-Party im Hauptbahnhof Zürich ist ohne grosse Zwischenfälle verlaufen.
Die personell verstärkten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Zürich ziehen für die Nacht von Samstag auf Sonntag (9./10.8.2008 / 06.00 Uhr) folgende Bilanz:
Insgesamt mussten 36 Personen verhaftet werden, davon: 21 wegen Drogenhandels, 4 wegen Raufhandels, 2 wegen Tätlichkeiten, 2 wegen Diebstahls, 2 wegen verbotenem Waffentragen, einer wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte, 3 zur Ausnüchterung und eine Person war wegen Straferstehung zur Fahndung ausgeschrieben. 16 Personen wurden einer Amtsstelle zugeführt, die anderen konnten nach den Befragungen aus dem Polizeiverhaft entlassen werden. Im Zusammenhang mit den Festnahmen wurden folgende Gegenstände sichergestellt: 110 Gramm Kokain, 380 Ecstasy-Pillen, 5 Gramm Speed/Amphetamine, 220 Gramm Marihuana und Haschisch, 6 Messer und ein Schlagring. Bei den 36 Verhafteten handelt es sich um 34 Männer und zwei Frauen. Davon sind 14 Schweizer, 8 Italiener, 4 Serben, 2 Gambier, 3 Franzosen und je ein Albaner, Algerier, Deutscher, Somalier und Türke. Insgesamt wurden 40 Personen wegen Erwerbs und Konsums von Drogen verzeigt.
Im Polizeiposten Hauptbahnhof wurden 23 Diebstähle gemeldet. Auch diverse Fundgegenstände konnten vermittelt werden.
Wegen Schlägereien mussten Kantonspolizisten verschiedene Male intervenieren. Schwere Gewaltdelikte wurden nicht verzeichnet. In den frühen Morgenstunden wurde eine Gruppe Deutscher Partybesucher von einer Gruppe Franzosen angegangen. Beim Streit trug ein Deutscher leichte Blessuren am Kopf davon. Zwei der mutmasslichen Täter konnten angehalten und wegen Tätlichkeiten verzeigt werden.
Zu den ganz grossen Problemen gehörte der zügellose Alkohol- und Drogenkonsum. Diverse Personen mussten deswegen dem Sanitätszelt von Schutz- und Rettung übergeben werden.
Die Kantonspolizei Zürich wurde, wie letztes Jahr, durch uniformierte Beamte der Bundespolizei Deutschland und der Staatspolizei Italien unterstützt.



























