Magnetfeld Degustationshalle
Die Degustationshalle ist mit ihrer Berühmtheit jedes Jahr eines der High-Lights und eine (be)rauschende Angelegenheit. Alles möchte dort eintreten. Doch wie siehts mit dem Platz aus?
Wird es wieder kühl und farbig auf den Bäumen, bewegt sich ein jeder festlich gestimmte Ostschweizer mindestens zwei-drei Mal auf das Olma-Gelände zu. Die umfangreiche Ausstellung mit all ihren Attraktionen und Feierlichkeiten gehört für mich einfach in den Jahreskalender der Stadt St.Gallen. Ein High-Light der Olma ist – und das kann nicht bestritten werden – die sagenumwobene Degustationshalle.
In den letzten paar Jahren hatte ich als Gymnasiastin das Glück, die ganze Olma-Zeit hindurch Ferien zu haben. Als nicht-finanzkräftige Schüler traf man sich bereits am frühen Nachmittag, um sich an der Olma und ihrer Degustationshalle für wenig Geld zu verweilen. Bis 17 Uhr war dies stets ein reines Vergnügen.
Doch kaum war die «Feierabendzeit» angebrochen, platzte die Stimmung aus allen Nähten. Alles stürmte Richtung Olma in die Degustationshalle. Meine Bewegungsfreiheit war schlagartig eingeschränkt und ich wurde von schweissnassen, grossen Bierbäuchen durch die Gänge gestossen. Zweifellos werde ich mich auch dieses Jahr wieder an die Olma – und in die Degustationshalle – begeben, doch an dieser Enge wird sich bestimmt nichts ändern.
FAZIT: Richtige Zeit, richtiger Ort. Wer sich in der Degustationshalle vergnügen möchte, tut dies also im besten Fall VOR 17 Uhr. Es lohnt sich.



























