Luzerner Polizei ersetzt Radaranlagen in der Stadt Luzern
Luzern/LU. Im Rahmen der Ersatzbeschaffung der bisherigen Radar- und Rotlichtanlagen in der Stadt Luzern verfügt die Luzerner Polizei neu über eine semistationäre Radaranlage. Der Vorteil einer semistationären Radaranlage ist der flexible Einsatz an verschiedenen Orten und dies ohne Überwachungspersonal. Im Gegenzug werden die fixen Standorte ersetzt und in der Anzahl reduziert.
Im Rahmen der Ersatzbeschaffung der Geschwindigkeitsmessanlagen hat sich die Luzerner Polizei für die Stadt Luzern eine semistationäre Geschwindigkeitsmessanlage beschafft. Parallel dazu werden die fixen Radarmasten ersetzt und in der Anzahl reduziert.
Eine Semistation erhöht die Verkehrssicherheit, da man jederzeit und auf dem ganzen Strassennetz des Kantons Luzern mit einer Geschwindigkeitsmessung rechnen muss. Zudem kann die Polizei dort reagieren, wo aus der Analyse der Statistik zu schnell gefahren wird oder häufig Unfälle passieren.
Die semistationäre Geschwindigkeitsmessanlage, welche auf einem Anhänger transportiert wird, ist mit der neusten Technologie ausgerüstet. Die Luzerner Polizei wird sie gut sichtbar aufstellen und im Sinne der Verkehrssicherheit offenkundig zeigen: Hier wird eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt!
Für die Verkehrsüberwachung auf Stadtgebiet stehen der Luzerner Polizei aktuell 5 fixe Radarmessgeräte und 3 Rotlichtüberwachungsgeräte zur Verfügung, welche in einem Wechselturnus auf total 43 Standorten eingesetzt werden. Künftig werden sechs Messsysteme in 25 Fixstationen in einem unregelmässigen Turnus eingesetzt. Ergänzend wird eine weitere Semistation beschafft.
Die Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachungen lässt künftig zu, dass wenn Fahrzeuglenker mit übersetzter Geschwindigkeit eine Kreuzung trotz Rotlicht passieren, diese nebst einer Rotlichtübertretung auch wegen einer allfälligen Geschwindigkeitsübertretung belangt werden.
Die neuen Rotlicht- und Geschwindigkeitsmessanlagen besitzen einen Schutz gegen Vandalismus. Versucht jemand ein Gerät aufzubrechen oder zu beschädigen, so wird die Polizei automatisch alarmiert.
Das Projekt der Ersatzbeschaffung wird anfangs 2015 beendet sein.



























