Luxusauto anlässlich Dodgeball Rally beschlagnahmt
Zug/ZG. Die Zuger Staatsanwaltschaft hat einen Rolls-Royce beschlagnahmt, der an einer Rally von England nach Südfrankreich teilgenommen hat. Der Lenker aus Grossbritannien war mit seinem Auto viel zu schnell auf der Autobahn A4a unterwegs.
Am Freitagvormittag (17. Juni 2011) meldeten Verkehrsteilnehmende der Zuger Polizei, dass nach der Verzweigung Rütihof auf der Autobahn A4 mehrere in England immatrikulierte Luxusfahrzeuge in rasantem Tempo in Richtung Verzweigung Blegi unterwegs seien. Eine zivile Polizei-Patrouille stiess auf der Autobahn A4a bei Baar auf eines der Autos. Eine Nachfahrt war nicht möglich. Das signalisierte Fahrzeug war so schnell unterwegs, dass es die Polizisten erst beim Autobahnende in Sihlbrugg (Gemeinde Baar) stoppen konnten.
Der 32-jährige Lenker aus Grossbritannien und seine zwei Mitfahrer gaben an, anlässlich der sogenannten Dodgeball Rally 2011 am Tag zuvor in London aufgebrochen zu sein. Sie seien nun auf dem Weg nach St. Moritz GR; Ziel der Rally sei schliesslich St. Tropez.
Nach Südfrankreich gelangte der Rolls-Royce Phantom Coupé allerdings nicht: Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug liess den Wagen sofort beschlagnahmen. Darüber hinaus musste der Lenker ein Bussendepositum von 3’000 Franken leisten.
Zurzeit wertet die Zuger Polizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verfügbare technische Daten aus, um weitere Erkenntnisse zu den effektiv gefahrenen Geschwindigkeiten zu gewinnen. Die Behörden gehen von massiven Geschwindigkeitsübertretungen aus.



























