Lutzenberg integriert Musikuntericht in Volksschule
Lutzenberg/AR. Ab dem kommenden Schuljahr wird die musikalische Grundschule in die Volksschule integriert.
Somit hat die Schulkommission eine Lehrperson gesucht, die zwei Lektionen übernehmen kann. Die Schulkommission ist in der Person von Frau Barbara Weisser, Grub, fündig geworden. Sie unterrichtet bereits jetzt im Auftrag der Musikschule Appenzeller Vorderland in Lutzenberg.
Der Gemeinderat hat Frau Barbara Weisser mit einem befristeten Arbeitsvertrag bis 31. Juli 2010 angestellt. Aufgrund der Erfahrungen, die Frau Weisser in Lutzenberg und auch in der Musikschule Winterthur gemacht hat, ist der Gemeinderat überzeugt, eine gute Wahl getroffen zu haben.
Frau Barbara Weisser wird die Stelle am 1. August 2009 antreten. Der Gemeinderat wünscht Frau Weisser einen guten Start und heisst Sie herzlich im LehrerInnen-Team willkommen.
Wasserversorgung wird modernisiert
Im Mai 2008 hat der Gemeinderat Lutzenberg die Wälli AG, Heiden, beauftragt, ein Vorprojekt für den Neubau des mittlerweile rund 100 Jahre alten Reservoirs Fuchsacker zu erarbeiten. Der Neubau ist nötig, da das bestehende Behältervolumen mit zwei Kammern von je 200 m3 nur noch knapp ausreichend ist. Dies bezieht sich auf die Trinkwasserversorgung wie auch auf die Löschwasserreserven. Der bauliche und hydraulische Zustand sowie die Qualitätsanforderungen entsprechen nicht mehr den heutigen Bedürfnissen.
Der Gemeinderat entschied sich für einen Neubau des Reservoirs und gegen eine Sanierung der bestehenden Anlage. Es ist besser und technisch einfacher und zeitgemässer, einen neuen Behälter zu erstellen als einen alten Behälter zu sanieren. Ebenfalls müsste der Betrieb des einzigen Reservoirs im Ortsteil Haufen-Brenden während der Bauphase aufrecht erhalten werden. Die Kosten für eine Sanierung hätten rund 700’000 Franken bis 800’000 Franken betragen.
Anfangs März wurde das Neubauprojekt dem Gemeinderat Lutzenberg vorgestellt. Das neue Gebäude soll an der gut zugänglichen und befahrbaren Zugangsstrasse zur Liegenschaft von Ueli Sprecher zu stehen kommen. Es beinhaltet zwei Kammern mit je 350 m3 Inhalt. Zum einen soll mit diesen beiden Kammern der Brauchwasser-Konsum für die nächsten 40-50 Jahre des Ortsteils Haufen-Brenden sichergestellt, auf der anderen Seite soll Löschwasser von maximal 300 m3 zur Verfügung gestellt werden. Das Projekt wird gemäss den neuesten technischen Möglichkeiten erstellt.
Im Projekt enthalten ist die grundlegende Erneuerung des Fernwirksystems. Das Fernwirksystem der Gemeinde Lutzenberg ist veraltet und müsste sowieso in den nächsten paar Jahren grundsätzlich erneuert werden. Der Neubau des Reservoirs Fuchsacker ist eine gute Gelegenheit, dieses Projekt gleichzeitig zu realisieren.
Für den Neubau ist mit Kosten von rund 1’300’000 Franken zu rechnen. Die Erneuerung des Fernwirksystems kommt auf rund 420’000 Franken zu stehen. Die Baueingabe für das Projekt soll demnächst erfolgen. Nach Abschluss des Baubewilligungsverfahrens, voraussichtlich nach dem Sommer 2009, soll mit dem Bau begonnen werden.
Die nötigen Kredite sind in der Investitionsrechnung 2009 aufgeführt und von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürger genehmigt worden.
Staatsstrassenausbau Rheineck – Heiden, Abschnitt Hellbüchel – Bruggmühle
Im Zuge der Staatsstrassensanierung Rheineck – Heiden, Abschnitt Bruggmühle bis Hellbüchel, muss die Wasserversorgung Lutzenberg auch die Wasserleitung und die Hausanschlüsse inkl. Quellwasser erneuern. Die Arbeiten umfassen Tiefbauarbeiten und Rohrlegearbeiten. Mit dem eigentlichen Strassenbau, der unter der Bauleitung des Kantons steht, ist bereits vor einigen Wochen begonnen worden.
Der Gemeinderat hat aus mehreren Offerten Aufträge im Umfang von 221’197.35 Franken an die Firmen Kurt Käch, Lutzenberg, und an die ARGE Implenia / Preisig / Hörler / Zimmermann (ARGE Bruggmühle), vergeben. Die ARGE Bruggmühle hat vom Kanton Appenzell A.Rh. auch den Auftrag für den Strassenausbau erhalten.
Diese Kosten sind in den Investitionsrechnungen 2008 und 2009 berücksichtigt und von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern genehmigt. Nebst den erwähnten Kosten von 221’197.35 Franken leistet die Gemeinde Lutzenberg einen Pauschalbeitrag von 15 Prozent an den Baukosten des Strassenbaus.
Bauabrechnungen
Beim Leitungsersatz Haufen-Tobelmüli, welche letzten Herbst gebaut wurde, sind Mehrkosten von rund Fr. 16’500.00 entstanden. Das gesamte Projekt verursachte Kosten von rund 103’000 Franken. Der Leitungsersatz ist nötig geworden, um den Feuerschutz der Firma Bäumlin AG zu gewährleisten.
Die Mehrkosten sind auf eine aufwendige Unterquerung des Baches (Fels), auf die Wiederinstandstellungsarbeiten an der Bachverbauung (Beton) und eine andere Linienführung zurück zu führen. Der Gemeinderat hat die Mehrkosten zulasten der Investitionsrechnung genehmigt und einen entsprechenden Nachtragskredit gesprochen.
Ebenfalls konnte der Gemeinderat die Bauabrechnung des Leitungsersatz Hellbüchel – Hohe Lust im Zusammenhang mit dem Staatsstrassenausbau genehmigen. Das Projekt schliesst mit Kosten von 218’000 Franken. Die Arbeitsvergaben haben Ausgaben von 232’000 Franken vorgesehen. Somit schliesst dieses Projekt im Vergleich zu den Vergaben um 14’000 Franken günstiger ab.
Heizungsersatz Schulhaus Gitzbüchel
Im Schulhaus Gitzbüchel ist am 20. März 2009 die Heizung ausgefallen. Sie kann nicht mehr repariert werden und muss daher komplett ersetzt werden. Der Gemeinderat Lutzenberg hat deshalb Damian Langenegger, Lutzenberg, damit beauftragt, die Heizung zu ersetzen. Nebst Elektroarbeiten muss auch der alte Öltank unter dem Schulplatz mit Sand gefüllt werden. Insgesamt entstehen für den Heizungsersatz Kosten von rund 55’000 Franken. Der Gemeinderat hat einen Nachtragskredit gesprochen.



























