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Luchs in Einfamilienhaus-Quartier unterwegs

Weinfelden. In einem Einfamilienhaus-Quartier in Weinfelden ist in den letzten Tagen ein junger Luchs gesichtet worden.

Weil er mehrere Kaninchen frass, haben die Bewohner nun Vorkehrungen getroffen.

Der Jung-Luchs sei von den Weinfeldern zuerst für einen Fuchs gehalten worden, sagte Jagdaufseher Hans-Jürg Isler am Freitag gegenüber der Sendung «Schweiz aktuell» des Schweizer Fernsehens. Als er sich jedoch auf die Lauer legte, gelang es Isler das Tier zu fotografieren.

Es war der Hunger, der den Luchs so nah zu den Menschen führte. Er tötete mehrere Kaninchen, die von den Bewohnern gehalten wurden. Laut «Schweiz aktuell» haben diese nun ihre Vorkehrungen getroffen und die Kaninchen besser eingezäunt.

Das Tier stammt vom einem Weibchen ab, das im Rahmen des Umsiedlungsprojekt LUNO im Thurgau ausgesetzt worden war. Die Mutter des Jung-Luchses wurde jedoch nicht gesichtet.

Für Kinder ist der Luchs nicht gefährlich, wie der Wildbiologe Andreas Ryser gegenüber «Schweiz aktuell» erklärte. Er wolle jedoch nicht hundertprozentig ausschliessen, dass er junge Katzen angreifen würde.

ThurgauThurgau / 10.01.2009 - 08:05:00