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Luchs im Kanton St.Gallen freigelassen

AR/AI. Das Luchsumsiedlungsprojekt Luno geht dem Ende zu. Die letzten Freilassungen werden diesen Frühling getätigt.

Am Mittwoch, 2. April, wurde im Kanton St.Gallen im Rahmen des Luchsumsiedlungsprojektes Luno ein Luchsweibchen aus dem Solothurner Jura freigelassen. Es soll dazu beitragen, die seit 2001 angesiedelte Luchspopulation in der Nordostschweiz zu stützen.

Das Luchsweibchen Alma wurde am 15. März im Solothurner Jura gefangen. Nach einer rund zweiwöchigen Quarantäne, wo es unter veterinärmedizinischer Aufsicht stand, erfolgte nun die Freilassung in der Region Werdenberg im St.Galler Rheintal. Das Tier kann mit Hilfe eines GPS-Halsbandsenders lückenlos überwacht werden. Man hofft, dass das Weibchen eine neue Paarbildung ermöglicht und sich somit auch die genetische Basis der Luchspopulation verbessert. Die Freilassung eines zweiten Luchses soll in den nächsten Wochen erfolgen.

Am Luchsumsiedlungsprojekt Luno sind die Kantone Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, St.Gallen, Thurgau und Zürich sowie das Bundesamt für Umwelt (Bafu) beteiligt. Das Projekt wurde 2001 gestartet. Die Überwachung des Luchsbestandes zeigte, dass die Luchspopulation derzeit rund sieben bis acht Tiere umfasst und damit das langfristige Überleben der Population nicht gesichert ist. Deshalb beschlossen die Projektpartner, im Frühjahr 2008 nochmals zwei Luchse im Kanton St.Gallen freizulassen. Dies werden die letzten Freilassungen im Rahmen des Luno-Projektes sein. Das Projekt wird Ende 2009 abgeschlossen.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 03.04.2008 - 09:16:00