Lotteriefonds: 67’337 Franken für gemeinnützige Institutionen

Herisau/AR. Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden bewilligte die Auszahlung einer weiteren Tranche von 67’337 Franken aus dem Lotteriefonds an gemeinnützige Institutionen.

Der Betrag ist aufgeteilt in 27’526 Franken für gemeinnützige Zwecke im Kanton, 14’811 Franken für gemeinnützige Zwecke in der Schweiz, 15’000 Franken für Entwicklungshilfe und 10’000 Franken für Nothilfe im Ausland.

Es wurden 16 Gesuche eingereicht, wovon 6 Gesuche den Kanton, 3 die Schweiz, 6 die Entwicklungs- und 1 die Nothilfe betrafen. Im Bereich Entwicklungshilfe mussten 4 Gesuche aus finanziellen Gründen abgelehnt werden.

Bei den gemeinnützigen Projekten im Kanton Appenzell Ausserrhoden wird das 5. Biedermeierfest in Heiden vom 4./5. September 2010 mit einem Beitrag von 5’000 Franken und einer Defizitgarantie von ebenfalls 5’000 Franken unterstützt. Die Schweizerische Stiftung des Internationalen Sozialdienstes erhält 3’606 Franken, der Verein fiwo in Bischofszell für die Erweiterung von Arbeitsplätzen der Sozialfirma 6’000 Franken, das Jugendprojekt Plattform in Wolfhalden 5’000 Franken und die ökumenische Jugendkommission in Heiden 1’220 Franken.

Auf nationaler Ebene wird die Erneuerung des Museumsteils des Bourbaki Panoramas in Luzern mit 9’000 Franken, die Pfadibewegung Schweiz mit 3’000 Franken und das internetbasierende Programm „www.feelok.ch“ zur Suchtprävention und Gesundheitsförderung von Jugendlichen mit 2’811 Franken  unterstützt.

In der Entwicklungszusammenarbeit werden 2 Projekte mit je 8’000 und 7’000 Franken in Äthiopien und Senegal unterstützt. Die Schwergewichte liegen dabei auf der Förderung der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung mittels Bildung und der Gesundheitsförderung von Frauen und Kindern.

Im Rahmen der Nothilfe wurden für die Menschen in Zimbabwe, die aufgrund der grossen Dürre unter einer schweren Ernährungskrise leiden, 10’000 Franken gesprochen.

 

Regierungsrat beantragt höhere finanzielle Unterstützung für Spitalseelsorge

Der Regierungsrat wird dem Kantonsrat beantragen, den Globalkredit des Spitalverbundes Appenzell Ausserrhoden zur Finanzierung der Spitalseelsorge um 120’000 Franken zu erhöhen. Die Erhöhung geht zurück auf eine regierungsrätliche Absichtserklärung, die im Rahmen der Diskussionen zur Revision der kantonalen Steuergesetzgebung abgegeben wurde.

An der Kantonsratssitzung vom 14. September 2009 wurde das Postulat von Kantonsrat Hans-Ulrich Sturzenegger, Herisau, als erledigt abgeschrieben, nachdem der Regierungsrat zugesagt hatte, die Finanzierung der Spitalseelsorge nochmals zu prüfen.

Der Regierungsrat hat nun beschlossen, den Globalkredit des Spitalverbundes für das Jahr 2010 um 120’000 Franken zu erhöhen. Damit sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass die Kosten für die Seelsorge in den Spitälern Herisau und Heiden sowie im Psychiatrischen Zentrum Appenzell Ausserrhoden paritätisch, d.h. je zur Hälfte durch den Spitalverbund und durch die Kirchen getragen werden. Bisher leistete der Spitalverbund jährlich 68’000 Franken an die Spitalseelsorge. Neu beträgt der Beitrag von Kanton und Spitalverbund 188’000 Franken.

Die neue Finanzierung der Spitalseelsorge wird wirksam, sofern den Kantonsrat am 30. November 2009 dem Globalbudget des Spitalverbundes für das Jahr 2010 zustimmt. Die entsprechende Erhöhung wird auch in den Finanzplan für die Jahre 2011 bis 2013 aufgenommen.
 

Appenzell Ausserrhoden / 24.09.2009 - 09:31:24
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