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Löschwasser wieder voll verfügbar

Schwellbrunn. Die Sanierung des Gujer-Weihers ist weitgehend abgeschlossen worden. Das freut auch die Feuerwehr.

Schlechtes, nasses Wetter und grosse Mengen zähen Schlamms haben die Sanierung des Gujer-Weihers im Gebiet Löschwendi-Sägebach (an der Grenze zu Degersheim) zu einem aufwändigen Unterfangen gemacht. Der grösste Teil der Arbeiten ist in den vergangenen zwei Wochen gemeinsam vom Zivilschutz und von der Armee ausgeführt worden.

Eine Frage der Sicherheit
Der Weiher ist die einzige Löschwasserreserve in seinem Gebiet und deshalb ein unverzichtbarer Wasserbezugsort für die Feuerwehr. In Lauf der Jahre ist das Gewässer allerdings verschlammt, so dass seine Funktion nicht mehr gewährleistet war. So hat die Gemeinde beschlossen, in diesem Sommer die Ausbaggerung und Sanierung anzugehen. Da es dabei um die Sicherheit eines Teils der Bevölkerung geht, konnte die Hilfe der Armee und des Ausserrhoder Zivilschutzes in Anspruch genommen werden.

Über 300 Kubikmeter Aushub
Während rund zwei Wochen waren je eine drei- bis vierköpfige Equipe der Zivilschutzkompanie 1 und des Panzer Sappeur Bataillons 11 am Weiher beschäftigt. Insgesamt wurden über 300 Kubikmeter zähflüssigen, schweren Schlamms mit Baggern der Armee ausgehoben. Aufgrund der für eine andere Verwendung ungeeigneten Konsistenz musste der Schlamm mit privaten Spezialfahrzeugen nach Nassen auf eine Deponie transportiert werden. Die Schutzdienstpflichtigen erneuerten in Zusammenarbeit mit dem Gemeindeforstamt den Zufluss und die Wasserfassung aus dem nahen Bach. Zudem sanierten sie den Weiherabfluss und bauten eine neue Ansaugstelle für den Wasserbezug der Feuerwehr.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 12.07.2007 - 11:14:00