
Looser Holding plant Kapitalerhöhung
Arbon/TG. Die Looser Holding AG plant eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital von rund 25 bis 30 Millionen Franken mit Bezugsrecht für die bisherigen Aktionäre.
Der Erlös aus der Kapitalerhöhung wird zur Rückzahlung von Krediten und zur Erhöhung der strategischen Flexibilität verwendet.
Zur Vergrösserung des finanziellen Spielraumes beabsichtigt der Verwaltungsrat der Looser Holding AG in den nächsten Wochen aus dem bestehenden genehmigten Kapital eine Kapitalerhöhung von rund 25 bis 30 Mio. Franken durchzuführen.
Er hat deshalb Bank Sal. Oppenheim jr. & Cie. (Schweiz) AG mandatiert, die Kapitalerhöhung durchzuführen und zusammen mit den heutigen vier Hauptaktionären, dem Verwaltungsrat sowie dem Management, welche einen Grossteil ihrer Bezugsrechte ausüben werden, einen Mindesterlös aus der Kapitalerhöhung von 25 Mio. Franken zu gewährleisten. Den bisherigen Aktionären werden die neuen Namenaktien unter Wahrung von an der SIX Swiss Exchange handelbaren Bezugsrechten angeboten. Nicht bezogene Namenaktien können durch die federführende Bank Sal. Oppenheim jr. & Cie. (Schweiz) AG bei Investoren in der Schweiz und im Ausland platziert werden. Die neuen Aktien sind den bisherigen Aktien in jeder Hinsicht gleichgestellt und für das Geschäftsjahr 2009 dividendenberechtigt.
Mit der geplanten Kapitalerhöhung im Umfang von rund 25 bis 30 Millionen Franken, beabsichtigt die Looser Holding in erster Linie ausstehende
Bankkredite zurückzuzahlen und das Kreditrating zu verbessern. Gleichzeitig wird mit der Kapitalerhöhung die strategische Flexibilität erhöht. Zudem sollen mit der Erhöhung des Aktienkapitals die Kapitalmarktfähigkeit und die Handelbarkeit der Aktie weiter verbessert werden.
Detaillierte Informationen zur Kapitalerhöhung werden voraussichtlich in den nächsten Wochen bekannt gegeben.
Der bisherige Jahresverlauf zeigt, dass die Looser Gruppe bisher dank ihrer Diversifizierung finanziell konstant ist. Sie kann sich im internationalen Wettbewerb gut behaupten. In Anbetracht des schwierigen Marktumfelds und des ungewissen konjunkturellen Ausblicks wurde ein striktes Kostenmanagement eingeführt, welches der Gruppe erlaubt, die Effizienz der gesamten Organisation zu optimieren und die Profitabilität auf hohem Niveau zu halten.