Lokführer und Pilot von Laserpointer geblendet
Wabern/BE. Zwei Lokführer sind am Wochenende bei Wabern (Gemeinde Köniz) von einem Laserstrahl geblendet worden. Sie mussten sich ärztlich behandeln lassen. Auch der Pilot eines Passagierflugzeugs war von einer missbräuchlichen Laserstrahlung betroffen. Die Kantonspolizei Bern konnte den mutmasslichen Täter anhalten.
Am Wochenende vom 24./25. November 2012, gingen bei der Kantonspolizei Bern mehrere Meldungen zu Laserstrahlungen ein. Demnach waren sowohl der Pilot eines Passagierflugzeugs beim Landeanflug in Richtung Belp wie auch zwei Lokführer bei Wabern (Gemeinde Köniz) geblendet worden. Auf Grund der vorliegenden Informationen seitens der BLS sowie weiteren Abklärungen gelang es der Kantonspolizei Bern, den mutmasslichen Täter, einen 14-jährigen Knaben, in Wabern zu ermitteln. Im Rahmen der nachfolgenden Befragung gab der Jugendliche zu, den Laserpointer mehrmals missbräuchlich eingesetzt zu haben. Das Gerät wurde in der Folge sichergestellt.
Die beiden Lokführer mussten sich nach den Vorfällen in ärztliche Behandlung begeben. In diesem Zusammenhang weist die Kantonspolizei Bern darauf hin, dass Laserpointer keine Spielzeuge sind und geblendete Personen schwere Augenschäden davontragen können.
Der mutmassliche Täter wurde nach der Befragung entlassen. Er wird sich nach dem Ende der polizeilichen Ermittlungen vor der Justiz zu verantworten haben.



























