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Lindensaal als Alternative bei Schulhaussanierung

Speicher. Die Gemeinde hat anfangs April das Restaurant Linde gekauft. Damit will man in erster Linie sicherstellen, dass das Gebäude weiterhin den Vereinen zur Verfügung steht.

Mit Blick auf die bevorstehende Schulhaussanierung soll der integrierte Saal den Vereinen während dem Umbau eine Alternative zum Schulhaus bieten.

Anfangs Jahr haben Kaspar und Agnes Gantenbein, die bisherigen Inhaber der Liegenschaft an der Hauptstrasse 42, das Restaurant Linde geschlossen und das Gebäude stand zum Verkauf. Um die Umnutzung der Liegenschaft zu verhindert, hat der Gemeinderat an seinen Februar- und Märzsitzungen die Möglichkeit des Kaufs diskutiert. Anfang April kam es schliesslich zu den Vertragsunterzeichnungen. Nach Gemeindeordnung besteht für das Rechnungsjahr 2007 für den Erwerb von Grundstücken ab 604’500 Franken die Möglichkeit eines fakultativen Referendums. Da sich der Kaufpreis aber unterhalb dieser Marke befindet, lag der Entscheid in der alleinigen Finanzkompetenz des Gemeinderates.

Abriss verhindern
«Die anderen Kaufinteressenten wollten das Gebäude abreissen», sagt Christian Breitenmoser, Gemeindepräsident von Speicher, «das wollten wir unbedingt vermeiden, da das zentral gelegene Gebäude, und vor allem der integrierte Saal, unserer Ansicht nach weiterhin den Vereinen und Privatpersonen für ihre Veranstaltungen zur Verfügung stehen soll.»

Hotelzimmer als Wohnungen
Kaspar und Agnes Gantenbein werden als Mieter weiterhin im Restaurant Linde wohnen und auch das Teppichgeschäft im Erdgeschoss soll weiterhin seiner Geschäftstätigkeit nachkommen können. Mit der Geschäftsaufgabe des Restaurants Linde sind für die Gemeinde drei Hotelzimmer im Anbau frei geworden. Nach Angaben von Breitenmoser werden diese als 1-Zimmer-Wohnungen an Angestellte des Hof Speichers vermietet werden. Diesbezüglichen Absprachen hätten schon stattgefunden.

Platz für Vereine schaffen
Im Weiteren soll das Gebäude der Gemeinde im kommenden Herbst seinen Dienst tun, wenn die Schulhaus-Sanierung ansteht. «Egal, wie die Abstimmung über die Sanierung ausgeht, der Altbau des Schulhauses muss so oder so erneuert werden», sagt Breitenmoser. Somit wird es im Herbst in der Schule platzmässig eng werden, und auch diese Räumlichkeiten, die abends jeweils von verschiedenen Vereinen genutzt werden, müssen wahrscheinlich als Unterrichtsräume genutzt werden. Dann ginge es nicht, das abends jeweils noch Vereine ihre Proben oder Trainings abhalten würden, sagt der Gemeindepräsident. Also müsse eine Alternative her, die mit dem Saal des ehemaligen Restaurants Linde nun gegeben sei. Im Moment prüft der Gemeinderat weitere Nutzungsmöglichkeiten der Liegenschaft.

Doch was hat die Gemeinde nach diesem Engpass in der Schule mit dem Gebäude vor? «Wir rechnen damit, dass wir für die Liegenschaft in zirka drei bis vier Jahren einen Projektwettbewerb ausschreiben können und so eine zentrumstaugliche Überbauung in unserem Sinne erstellt wird.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 02.05.2007 - 07:59:00