Lieber kein Wireless LAN in Schulen
Die Thurgauer Regierung empfiehlt den Schulgemeinden, wenn möglich wegen der damit verbundenen Strahlung auf Wireless LAN in den Schulhäusern zu verzichten.
Wo möglich, sollen sie die Schulhäuser lieber konventionell verkabeln.
Wie die Kantonsregierung in ihrer am Freitag veröffentlichten Antwort auf eine Einfache Anfrage von SVP-Kantonsrätin Fabienne Schnyder festhält, kann sie aber den Schulgemeinden den Verzicht auf Wireless LAN (WLAN) nicht befehlen.
In Volksschulen kaum vorhanden
Die Regierung geht aber davon aus, dass es nur wenige Volksschulhäuser gibt, die entsprechend ausgerüstet sind. Für die kantonalen Schulen hat sie Richtlinien zur Elektrosmogprävention erlassen. Darin wird festgehalten, dass WLAN nur genutzt werden sollte, wenn es wegen geforderter Mobilität unerlässlich ist.
Die Kantonsschule Frauenfeld verzichtete vollständig darauf. Nur bei öffentlichen oder Sonderanlässen werde ein Access Point eingerichtet. Dieser wird anschliessend wieder entfernt. Das gilt beispielsweise, wenn bei Wahlen das Wahlzentrum für die Medien und Parteien in der Kanti-Aula eingerichtet ist.
Kein völliger Verzicht
Als unverzichtbar bezeichnet dagegen die Kanti Kreuzlingen die Einrichtung von WLAN. Dort wird beispielsweise auch eine sogenannte Laptop-Klasse geführt, deren Unterricht auf die Nutzung der tragbaren Computer ausgerichtet ist.
Die Kanti Romanshorn und die Pädagogische Maturitätsschule (PMS) Kreuzlingen setzten WLAN zeitlich und räumlich begrenzt ein. In den Berufsfachschulen sind einzelne Räume mit WLAN ausgerüstet. In Neubauten der PH sowie deren Mensa werden WLAN-Netzwerke eingebaut.



























