
Lichtkontrolle und gezielte Aktionen zur Einbruchprävention
Grenchen/SO. Freitag, 14. November 2014. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit hat die Stadtpolizei Grenchen zusammen mit dem TCS am 13. November 2014 abends eine Lichtkontrolle durchgeführt. Dabei wurden Beleuchtungskörper an Fahrzeugen eingestellt und auch defekte Birnen ersetzt. Die meisten Mängel konnten vor Ort behoben werden.
Die Kontrolle der Stadtpolizei Grenchen in Zusammenarbeit mit der Regionalgruppe Grenchen des TCS fand am Donnerstagabend zwischen 17 und 19 Uhr statt. Dabei wurden an insgesamt 59 Fahrzeugen die Beleuchtungskörper eingestellt und defekte Birnen ersetzt. Fast alle festgestellten Mängel konnten durch Mitarbeiter eines örtlichen Garagenbetriebs auf dem Kontrollplatz behoben werden. Für die übrigen musste die Polizei Mängelrapporte ausstellen. Die Fahrzeuglenker müssen ihr Licht reparieren lassen.
«Die Aktion diente der Verkehrssicherheit», sagt Robert Gerber, Kommandant der Stadtpolizei Grenchen. «Die meisten Verkehrsteilnehmer nahmen die Kontrolle denn auch gelassen hin, da sie Sinn und Zweck dieser Aktion verstanden.» Vorstandsmitglieder des TCS bereiteten für die kontrollierten Automobilisten ausserdem Tee und Kaffee zu.
Verkehrssicherheit, Fahrfähigkeit und Einbruchsprävention im Fokus
Ausserdem ging die Polizei Stadt Grenchen in der Nacht auf Freitag einer gezielten Aktion gegen potenzielle Einbrecher vor und kontrollierte Verkehrsteilnehmende. Die Aktion dauerte vom frühen Donnerstagabend, 13. November 2014, bis in die Morgenstunden. Dabei wurden insgesamt rund 150 Personen und über 100 Fahrzeuge kontrolliert. Gleichzeitig ging es darum, durch sichtbare Polizeipräsenz auf den Einfallsachsen mögliche Straftäter abzuschrecken.
Auf Stadtgebiet wurden acht Personen wegen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz zur Anzeige gebracht, 15 Lenker erhielten eine Ordnungsbusse. Bei 18 Fahrzeugen wurden Mängel festgestellt, die behoben werden müssen. Ein Automobilist musste sein Fahrzeug an Ort und Stelle stehen lassen. Zwei Personen waren alkoholisiert unterwegs – eine von ihnen musste den Führerausweis abgeben. Ebenfalls den Führerausweis hinterlegen musste eine Person, deren Drogenschnelltest positiv ausfiel. Der weitaus grösste Teil der kontrollierten Lenker/innen war erfreulicherweise ordnungsgemäss unterwegs.
Ziel der Aktion war auch die Einbruchsprävention. Gerade jetzt im November machen sich mobile Tätergruppen die Nachtzeit zu Nutze, um in Wohnhäuser einzubrechen. Spätnachts sind dann Gruppen unterwegs, die auf Gewerbebetriebe spezialisiert sind. Dementsprechend richtete die Polizei in der Nacht auf Freitag ihren Fokus auf die Hauptverkehrsachsen.
Es standen 10 Polizeiangehörige im Einsatz. Unterstützt wurden sie von einem Experten der Motorfahrzeugkontrolle sowie dem Kantonsarzt.