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Leserbrief: Quo vadis – Thurgauer Regierung?

Dozwil. Atomkraftwerke sind mit ihren Risiken und der Abfallproblematik keine Lösung.

Obwohl immer noch kein Standort in der Schweiz für die hochradioaktiven Abfallprodukte gefunden wurde und niemand eine Deponie bei sich in der Nähe haben will, wird weiterhin auf diese sehr gefährliche Energieform gesetzt. Die Energiekonzerne buttern Millionen in die AKW Werbung und lobbyieren erfolgreich mit einer angeblichen zukünftigen Energieknappheit, auch bei der Thurgauer Regierung!

Als Mitglied der Grünliberalen Thurgau gibt es für mich nur eine Lösung: Es muss eine umfassende Energie-Offensive gestartet werden! Geld ist mehr als genug vorhanden. Wieso setzt die Regierung nicht die 10 Mio. Dividenden der Axpo/EKT ein, um das umfasstenste Energieförderungs- und Sparprogramm im Thurau zu starten, dass es je gab? Innert 20 Jahren ist sehr viel möglich und es schafft zukünftige Arbeitsplätze!

Fördern wir die innovativen Thurgauer Unternehmen, welche modernste und effizienteste Technologien einsetzen und herstellen. Fördern wir Co2-neutrale, erneuerbare und alternative Energiequellen (Stichwort: Holz, Solar, Wind, Biogas, Wärme-Kraft-Kopplung, Wasserstoff). Fördern wir die Sanierung von alten, energiefressenden Gebäuden. Fördern wir in den Schulen ökologisches, energiesparendes Denken. Schaffen wir eine Aufbruchstimmung, welche unsere Jugend erfasst.

Mit Pioniergeist und politischem Willen werden wir es schaffen, dass der Thurgau in der Schweiz den Spitzenplatz in Energieeffizienz, Energiesparen und der Nutzung von Alternativen Energiequellen erreichen kann. So brauchen wir keine neuen Atomkraftwerke!

ThurgauThurgau / 30.01.2008 - 08:39:00