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Leitungswechsel in der Stiftung Columban

Urnäsch/AR. Der bisherige Stellvertreter Markus Notter löst Heimleiter Günther Boltshauser ab.

Während 14 Jahren war Günther Boltshauser in der Stiftung Columban tätig, davon die letzten dreidreiviertel Jahre als Heimleiter. Jetzt gibt er die Hauptverantwortung an Markus Notter ab, der bisher stellvertretender Heimleiter gewesen ist. In der Stiftung Columban in Urnäsch leben rund 50 Erwachsene mit schwerer geistiger und mehrfacher Behinderung.

Die Übergabe der Hauptverantwortung von Günther Boltshauser zu Markus Notter fand dieser Tage im
Beisein der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Mitarbeitenden statt. Stiftungsratspräsident Peter Schmid würdigte die vielfältigen Verdienste des abtretenden Heimleiters. Günther Boltshauser habe mit seinem Fachwissen, seiner Persönlichkeit und seiner Menschlichkeit die Stiftung Columban in einer schwierigen Phase geführt und entscheidend mitgeprägt. Er habe damit dafür gesorgt, dass sich Mitarbeitende und Wohnende in Urnäsch wohlfühlen. Günther Boltshauser arbeitet seit 14 Jahren in verschiedenen Funktionen in der Stiftung Columban, die letzten fast vier Jahre als Heimleiter.

Er wird seinem Nachfolger in einer Übergangsphase noch bis Ende dieses Jahres zur Seite stehen. Weil mit Markus Notter der bisherige stellvertretende Heimleiter die Hauptverantwortung übernehme, sei ein reibungsloser Wechsel gewährleistet, was sich auf den Betrieb positiv auswirke, sagte der Stiftungsratspräsident, und wünschte Markus Notter alles Gute in seiner verantwortungsvollen Tätigkeit. Der neue Heimleiter ist 43-jährig und arbeitet seit drei Jahren in der Stiftung Columban. Zuerst als Bereichsleiter Beschäftigung und dann zusätzlich als Leiter des Wohnbereichs. Seit zwei Jahren ist Markus Notter zudem Stellvertreter des Heimleiters. Der abtretende Heimleiter Günther Boltshauser unterstrich, dass er in seiner Funktion interessante Veränderungen habe miterleben dürfen und dankte dem Team, dem Stiftungsrat und den Behörden für die Unterstützung. Seinem Nachfolger wünschte Günther Boltshauser alles Gute und viel Freude.

Wechsel im Stiftungsrat
Einen Wechsel gab es auch im von Peter Schmid, Zürich, präsidierten Columban-Stiftungsrat. Anstelle des zurückgetretenen Stefan Frischknecht, Gemeindepräsident von Urnäsch, nimmt neu Robert Ehrbar, Urnäsch, Einsitz im sechsköpfigen Stiftungsrat. Robert Ehrbar ist der Stiftung Columban bereits seit längerem verbunden, führt er doch die Baukommission, welche für den im Entstehen begriffenen Ersatzbau für das ehemalige Waisenhaus sowie die damit zusammenhängenden Umbauarbeiten verantwortlich ist.

Die Stiftung Columban
Die Anfänge der Stiftung Columban gehen auf das Jahr 1961 zurück, als im ehemaligen Waisenhaus
etwas ausserhalb von Urnäsch körperlich und geistig behinderte Kinder Aufnahme und Betreuung

fanden. Weil die Nachfrage nach Betreuungsplätzen gross war, wurden 15 Jahre später mit dem Bau von zwei neuen Gebäuden zusätzliche Plätze mit der notwendigen Infrastruktur geschaffen; zurzeit ist ein neues Gebäude als Ersatz für das ehemalige Waisenhaus im Bau. Heute leben im Columban rund 50 Menschen im Alter von 19 bis 75 Jahren mit schwerer geistiger und mehrfacher Behinderung. Dieintensive Betreuung ist auf die seelischen und körperlichen Bedürfnisse der Menschen ausgerichtet. Tagsüber werden die Bewohnerinnen und Bewohner bei einer sinnvollen Beschäftigung begleitet.

«Columban» beschäftigt 90 Mitarbeitende (rund 70 Vollstellen) und ist von der Invalidenversicherung
anerkannt und seit einigen Jahren qualitätszertifiziert. Trägerin der Institution ist die Stiftung
Columban, Urnäsch, welche dem Menschen- und Weltbild der Anthroposophie nahe steht.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 09.06.2009 - 09:00:34