Lehrtochter mit Sturmgewehr erschossen
Zürich. Ein 21-jähriger Schweizer Soldat hat die 16-jährige Lehrtochter auf offener Strasse erschossen.
Am Freitagabend, 23. November, wurde eine 16-jährige Lehrtochter italienischer Herkunft um 22.10 Uhr bei der Bushaltestelle Hönggerberg in Zürich 10 von einem Schuss am Oberkörper getroffen und tödlich verletzt. Sie verstarb noch am Tatort.
Nach Angaben eines Augenzeugen hielt sich kurz vor der Tat im Bereich der Bushaltestelle eine Person mit Tarnjacke und Sturmgewehr auf. Im Laufe der Ermittlungen konnte ein 21-jähriger Schweizer Soldat, chilenischer Abstammung, welcher am Freitagabend kurz vor der Tat von der abgeschlossenen Rekrutenschule zurückgekehrt war, durch die Kantonspolizei Zürich als Tatverdächtiger überprüft und der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich zugeführt werden.
In der staatsanwaltschaftlichen Einvernahme vom 26. November hat er zugegeben, den tödlichen Schuss abgegeben zu haben. Gegen den Tatverdächtigen wurde gleichentags beim Haftrichter des Bezirkes Zürich Untersuchungshaft beantragt. Bei der sichergestellten Tatwaffe handelt es sich um ein Schweizer Armeegewehr. Der genaue Tatablauf und das Tatmotiv sind nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Ältere Artikel zu diesem Thema
– «Tötungsdelikt an 16-Jähriger: Mann verhaftet» vom 26. November 2007
– «16-Jährige erschossen» vom 24. November 2007



























