Lawinenniedergänge – Gefahr erheblich
Wallis. Vorgestern löste ein Snowboarder eine Lawine ausserhalb markierter Pisten aus.
Er wurde von den Schneemassen erfasst und zog sich tödliche Verletzungen zu. Bei dieser Gelegenheit wies die Kantonspolizei daraufhin, dass ausserhalb markierter Pisten die Lawinengefahr erheblich ist. Trotz dieser Warnmeldung verliessen auch heute mehrere Skifahrer die markierten Pisten und lösten Lawinen aus.
Verbier, Col des Mines:
11:05 – Ein Skifahrer verliess die markierten Pisten und wurde von einer Lawine auf 2’300 m ü. M. erfasst. Da er ein Lawinensuchgerät mit sich trug, konnte er von seinem Begleiter unter einem halben Meter Schnee lokalisiert und befreit werden. Ein Helikopter der Air-Glaciers und Rettungskräfte des Maison de Sauvetage nahmen den verschütteten Skifahrer an Bord und flogen ihn zu einer ärztlichen Kontrolle ins Spital von Sitten.
Verbier – Col de Creblet:
11:44 Bei der Bergung des ersten verschütteten Skifahrers wurden die Rettungskräfte Zeuge eines zweiten Lawinenniedergangs am Col de Creblet (2’500 m ü. M.) auf der der Höhe des Col des Mines. Ein Skifahrer, der ebenfalls die markierten Pisten verliess wurde von einer Lawine erfasst. Mit grossem Glück wurde er nicht unter den Schneemassen begraben. Der Skifahrer war nicht mit einem Lawinensuchgerät ausgerüstet. Verletzt wurde er mit einem Helikopter der Air-Glaciers ins Spital transportiert.
Thyon:
14:35 Drei Personen verliessen die markierten Pisten und wurden von einer ausgelösten Lawine erfasst. Es gelang ihnen, sich selber unverletzt aus der Lawine zu befreien.
Weitere Lawinenniedergänge ohne Verletzte wurden der Einsatzzentrale der Kantonspolizei im Verlaufe des Tages gemeldet.
Die Lawinengefahr im Kanton Wallis ist immer noch «erheblich».



























