Längstes legales Graffiti in Arbon erschaffen
Arbon/TG. Fünf Graffiti-Künstler haben auf einer Mauer das längste legale Graffiti der Stadt gestaltet. Dieses Wochenende findet die Einweihung statt.
Fünf junge Graffiti-Künstler gestalteten in den letzten drei Wochen das längste legale Graffiti der Stadt Arbon. Die rund fünfzig Meter lange Mauer wurde von der Wohnbaugenossenschaft «Daheim» für das Projekt «Graffiti – Kunst im öffentlichen Raum» der Kinder- und Jugendarbeit Arbon zur Verfügung gestellt. Sämtliche Materialkosten wurden von der Evangelischen Kirchgemeinde übernommen.
Die Kinder- und Jugendarbeit fördert und unterstützt aktiv die Jugendkultur in Arbon mit dem Projekt «Graffiti – Kunst im öffentlichen Raum». Ziel des Projektes die Mitgestaltung des Kulturlebens durch junge Menschen und die Verringerung des Vandalismus. Die Wohnbaugenossenschaft «Daheim» und die Evangelische Kirchgemeinde möchten mit ihrer Unterstützung des Projektes den Jugendlichen Raum zur künstlerischen Entfaltung und eine positive Alternative zu illegalen Sprayereien bieten.
Die Einweihung findet am Samstag, 25. April um 12 Uhr vor dem Graffiti statt. Zur öffentlichen Vernissage, bei einem Apéro mit den jungen Künstlern, sind alle Interessierten herzlich eingeladen. An diesem Anlass kann die neu gestaltete Mauer zwischen der Wohnbaugenossenschaft «Daheim» und dem Sportplatz Schöntal ausgiebig betrachtet und über Jugendkultur diskutiert werden.
Das neue Kunstwerk ist eines der längsten zusammenhängenden legalen Graffitis in der gesamten Schweiz. Gestaltet wurde es von zwei Jugendlichen und drei jungen Erwachsenen in rund 100 Arbeitsstunden. Es zeigt Schriftzüge in unterschiedlichen Graffiti-Stilrichtungen. Die Schriftzüge sind umrahmt von den Gegensätzen einer intakten Schweizer Natur und einer apokalyptischen Zukunft durch Umweltverschmutzung und Krieg.



























