Land für Blockheizkraftwerk gekauft – Pylone zurück an den Stadtrat
Kreuzlingen. Einstimmig zugestimmt und einstimmig zurückgewiesen - der Gemeinderat war sich gestern Abend einig.
Die Stadt Kreuzlingen kauft an der Ecke Hafenstrasse/Promenadenstrasse von der SBB eine Parzelle für 360’000 Franken. Die Technischen Betriebe bauen dort eine Holzschnitzelheizanlage für die Wärmeversorgung der Neubauten der Pädagogischen Hochschule. Der Gemeinderat hat der Botschaft gestern Abend einstimmig zugestimmt.
Einstimmig, mit einer Enthaltung, entschied der Gemeinderat auch bei der zweiten Vorlage: Die Botschaft für einen Umbau der Begrüssungstafeln auf elektronische Anzeige wurde an den Stadtrat zurückgewiesen. Zuwenig detailliert sei die Botschaft, zuwenig ausgereift die Idee und mit Kosten von 172’000 Franken zu teuer, sagte Kommissionspräsident Christian Brändli. Er forderte den Stadtrat auf, in einer zweiten Botschaft die Wünsche der Nutzer (Vereine) aufzunehmen und verschiedene elektronische Systeme und deren Kosten einander gegenüber zu stellen. Alle Fraktionen schlossen sich der Kommission an. Verschiedene Fraktionen wiesen darauf hin, die Pylone seien in erster Linie Werbung für die Stadt und nicht für Veranstalter.
Verwaltungsratspräsident Matthias Mölleney vermittelte dem Gemeinderat einen Überblick über die aktuelle Situation der Bodensee-Arena. Er verwies auf die positiven Zahlen von 2007, die im laufenden Jahr bestätigt würden. Insbesondere das Restaurant habe sich sehr gut entwickelt. Viel Ertragspotenzial sei noch bei den Veranstaltungen vorhanden, sagte Mölleney, während beim Eissport kaum noch Wachstum generiert werden können. Im Spannungsfeld zwischen Eisnutzung und anderen wirtschaftlich interessanten Veranstaltungen seien gewisse Konflikte nicht zu vermeiden, sagte der VR-Präsident. Stadtammann Netzle gab bekannt, dass als Nachfolger von Roland Müller Stadtrat Renato Canal in den Verwaltungsrat der Bodensee-Arena gewählt worden sei.
Drei langjährige Mitglieder des Gemeinderates erklärten ihren Rücktritt: Helen Eisenhut (Freie Liste) gehörte dem Rat seit 1989 an, 2001/2002 war sie Präsidentin; Reto Oberhänsli, seit 1999 dabei, war 2002/2003 höchster Kreuzlinger. Andreas Haueter gehörte seit 2001 zur Kreuzlinger Legislative.



























