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Lage im Kanton Uri wieder verschärft

Die Lage im Kanton Uri (siehe neue Meldung vom 03.10.20 um 14:00 Uhr) hat sich nach einer zwischenzeitlichen Verbesserung wieder verschärft. Die Reuss tritt zwischen Attinghausen und Flüelen an diversen Orten über die Ufer.

(erste Meldung von 8:00 Uhr)

Dank der sehr guten Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen zuständigen Stellen des Kantons, des Bundes und der Feuerwehren des Kantons Uri konnte das Hochwasserkonzept zügig umgesetzt werden. Bis anhin gelang es, Schäden an Gebäuden weitgehend zu verhindern.

In Zusammenarbeit mit den Kantonspolizeien Nidwalden, Schwyz und Tessin sowie zwei privaten Sicherheitsunternehmen wird der Verkehr grossräumig umgeleitet. Der Transitverkehr wird über die A13, San Bernardino, geführt. Trotz der Umleitungsmassnahmen kommt es im Kanton Uri an diversen Örtlichkeiten zu stockendem Verkehr oder Stau. Die Autobahn A2 ist zwischen Beckenried und Erstfeld weiterhin in beide Fahrrichtungen gesperrt.

Im Moment kann nicht gesagt werden, wann die Sperrung aufgehoben werden kann. Die Sperrung der Kantonsstrasse zwischen Gurtnellen und Wassen konnte hingegen aufgehoben werden. Im Kanton Uri ereigneten sich im Zusammenhang mit den Regenfällen mehrere Murgänge. Die Kantonsstrasse zwischen Hospental und Realp ist gesperrt. Die Klausenpassstrasse und die Strasse Richtung Göscheneralp, ab Abfrutt, sind ebenfalls gesperrt. Alle Urner Alpenpässe bleiben bis mindestens Sonntagmorgen gesperrt.

Aufgrund der Hochwasserlage im Kanton Uri und der damit verbundenen Verkehrsbeschränkungen wird dringen empfohlen den Kanton Uri zu umfahren. Zudem wird dem Langsamverkehr (zu Fuss gehende, Fahrradfahrende etc.) davon abgeraten, sich in der Nähe von Gewässern aufzuhalten.

Eine Neubeurteilung der Lage findet um 13.00 Uhr statt.

Kapo UR

UriUri / 03.10.2020 - 11:15:05