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Kurzarbeit im Januar: steigende Zahlen

AR/AI. Die Wirtschaftskrise macht auch vor ländlichen Gebieten nicht halt: Im Januar haben diverse Firmen ein Gesuch für Kurzarbeit gestellt.

Im Kanton St. Gallen waren es Ende Januar 231 Firmen, die für insgesamt 9574 Mitarbeitende Kurzarbeit angemeldet haben. In erster Linie ist die Exportwirtschaft mit den Schwerpunkten MEM-Betriebe (Maschinen, Elektro, Metall), Automobilzulieferer, Kunststoff und Textilbetriebe von der Kurzarbeit betroffen.

Inzwischen hat die Wirtschaftskrise vermehrt auch in Bau- und Holzbaubetrieben, Malergeschäften, Architekturbüros und Handelsbetrieben zu Kurzarbeit geführt.

Erstmals Kurzarbeit bewilligt wurde im Kanton Appenzell Innerrhoden. Betroffen sind vier Firmen mit rund 150 Beschäftigten der Maschinen- und Baubranche. Der grösste Arbeitgeber ist die ThyssenKrupp Presta AG in Oberegg mit 119 Mitarbeitern.

In Appenzell Ausserrhoden haben im Januar 24 Firmen ein Gesuch für Kurzarbeit gestellt. 16 Firmen haben bereits eine Bewilligung erhalten, bei acht Firmen steht der Entscheid noch aus.

Bereits im November 2008 haben zwei Ausserrhoder Firmen Kurzarbeit eingeführt, im Dezember waren es drei und im Januar neun. Insgesamt sind 526 Beschäftigte betroffen. Die grössten Firmen stammen aus der Textil- und der Elektronik-Branche.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 06.02.2009 - 15:05:00