Kurs zur Energieetikette für das Haus
Weinfelden/TG. Seit August dieses Jahres gibt es auch für Gebäude eine Energieetikette, den GEAK.
Die Abteilung Energie des Kantons Thurgau organisiert für Vollzugsbehörden und Energieberater am 20. Oktober sowie für Planer und Bauausführende am 27. Oktober 2009 eine Weiterbildung zu diesem neuen Hilfsmittel. Der halbtätige Kurs findet im BBZ in Weinfelden statt und informiert über die Energieetikette für das Haus sowie deren Vorteile und Einsatzgebiete.
Wer eine Gebäudeerneuerung plant, sollte im ersten Schritt den energetischen Zustand seines Hauses aufnehmen, das heisst eine Energiediagnose erstellen lassen. Dazu dient der neue Gebäudeenergieausweis der Kantone, der GEAK. Dieses Hilfsmittel berechnet den aktuellen Energiebedarf eines Gebäudes und teilt es auf der Energieetikette in die Klassen A (sehr effizient) bis G (wenig effizient) ein. Die energetische Effizient wird dabei in zwei Bereiche unterteilt und mit Pfeilen auf der Etikette illustriert. Ein Pfeil zeigt den Zustand der Gebäudehülle auf, während der zweite Pfeil die Gesamtenergieeffizienz darstellt. Sie umfasst neben der Gebäudehülle die haustechnischen Anlagen wie Heizung und Strom und bezieht die Art des Energieträgers mit ein (www.geak.ch). Ferner listet der GEAK mögliche Massnahmen und deren Etappierung zur Verbesserung der Energieeffizienz auf.
Um sich mit dem Thema vertieft zu befassen, bietet die Abteilung Energie des Kantons Thurgau im BBZ in Weinfelden nun den Kurs «GEAK: die Energieetikette für ihr Haus» an: am 20. Oktober 2009 für Vollzugsbehörden und Energieberater und am 27. Oktober 2009 spezifisch für Planer und Bauausführende. Neben den Informationen über den GEAK bilden der Gesuchsablauf und das Bewilligungsverfahren des energieeffizienten Baustandards Minergie sowie praktische Tipps zu Minergie-Modernisierungen die Schwerpunkte des Kurses. Detaillierte Informationen sowie Anmeldemöglichkeiten zu diesen und weiteren Weiterbildungsangeboten sind auf www.energieagenda.ch zu finden.