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«Kündigung stellt uns vor Probleme»

Herisau. Von den Kündigungen bei Cilander ist auch die Stiftung Tosam betroffen. Gesamtleiter Martin Grob spricht im Interview darüber, wie er die Kündigung empfunden hat.

Herr Grob, wie überraschend kam für Sie die Kündigung?
Die Kündigung kam schon sehr plötzlich – wir waren weder vorgewarnt noch hatten wir eine Vermutung in diese Richtung.

Seit wann wissen Sie denn, dass Sie sich etwas Neues suchen müssen?
Noch nicht wirklich lange, der Brief mit der Kündigung kam ja erst gerade am 28. März.

Wie wurde die Kündigung kommuniziert?
Ich bin von der Firma Cilander persönlich eingeladen worden. An dieser kleinen Versammlung informierte das Unternehmen, genauer gesagt Arnold Tobler und Liegenschaftsverwalter Willi Roth, dann über die bevorstehende Kündigung.

Ich weiss aber nicht, wie das bei den anderen betroffenen Mietern – gerade bei den kleineren – abgelaufen ist, sprich ob die auch alle persönlich eingeladen worden sind.

Hat Cilander für die Kündigung Gründe angegeben?
Keinen konkreten. Ein Argument, das angeführt wurde, war, dass jetzt grössere Investitionen nötig wären, um die Liegenschaft in Schuss zu halten. Gerade im Bereich der Dächer gibt es grössere Probleme oder, was ich vom WinWohnen auch kenne, ist die extrem teure Gasheizung, die einfach nicht rentiert. Sprich Cilander meinte, man müsste viel Geld in die Liegenschaft reinstecken, was dann auch zwangsläufig zu Mietpreiserhöhungen führen würde – was man aber nicht wolle. Ausserdem habe die Firma ihr Geschäftsfeld eigentlich ja auch gar nicht im Bereich der Liegenschaften.

Soweit ich mich erinnere wurde aber auch von einem Verkauf der Liegenschaft durch Cilander gesprochen.

Was bedeutet diese Kündigung für Sie und Ihren Betrieb?
Für WinVita ist das schon ein Problem, schliesslich sind wir ja erst seit Dezember 2002 in diesen Räumlichkeiten. Dazumal hat Cilander bei uns ja auch noch mitinvestiert – ich denke also nicht, dass die Firma die Kündigung wirklich geplant hat, sondern viel mehr, dass das auch für die Firma selbst ziemlich schnell gegangen ist. Cilander hat uns jetzt gleich hier in der Nähe Realersatz angeboten, was für uns die absolut beste Lösung ist.

Sind Sie denn verärgert über die Kündigung?
Nein. Zwar ist die Kündigung für uns umständlich und stellt uns vor neue Probleme, aber man muss Cilander zu Gute halten, dass man sich – zumindest gegenüber uns – sehr fair verhalten hat.


Weitere Artikel zu diesem Thema:
«Cilander kündigt Mietern», 12.04.2007

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 18.04.2007 - 08:23:00