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Kulturgüter und Satellitenreceiver

Zürich-Flughafen/ZH. Risikogerechte Zollkontrollen im Waren- und Personenverkehr. Die rund 130 Mitarbeitenden des Zollinspektorates prüfen täglich den Warenfluss von über 1’000 Tonnen Luftfracht und Strom von täglich rund 20’000 in die Schweiz einreisenden Passagieren. Im Rahmen dieser Zollkontrolle werden vielfältige Aufgaben für die Sicherheit und Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger wahrgenommen.

Kulturgüter aus Burma

Im März deklarierte ein Passagier aus Rangun kommend am roten Zolldurchgang eröffnet werden.

einige Gegenstände mit einem tiefen Wert. Bei der nachträglichen Zollkontrolle
kamen burmesische Kuturgüter imWert von rund 60’000 CHF zum
Vorschein. Die anschliessend durchgeführte Hausdurchsuchung ergab weitere seit
2006 nicht angemeldete Antiquitäten im Wert von über 120’000 CHF.

 

Falschdeklaration von Markenkleidern.

Der Inhalt einer Kuriersendung, begleitet durch eine Rechnung, wurde als Seidenschals imWert von 1’011 CHF deklariert. Bei der Beschau stellte man echte Markenkleider im Gesamtwert von 56’801 CHF fest. Der dadurch gefährdete Abgabenbetrag liegt bei rund 4’300 CHF .

Gefälschte Satellitenreceiver

 

Bei der Beschau einer Sendung wurden 500 gefälschte Satellitenreceiver festgestellt. Die Sendung wurde zurückbehalten und dem Markeninhaber gemeldet, welcher seine Rechte geltend machen kann.

 

Schmuck und exklusive Füllfederhalter

Eine Passagierin aus London kommend benutzte den grünen Zolldurchgang. Bei der Kontrolle ihres Gepäckes wurde mit Diamanten und Perlen besetzter Schmuck im Wert von 233’000 CHF festgestellt. Ebenfalls nicht angemeldet wurden
drei exklusive Füllfederhalter im Wert von knapp 50’000 Schweizerfranken durch ein aus Frankfurt ankommendes Ehepaar.

 

Unrechtmässiger steuerfreier Treibstoff

Im ersten Halbjahr wurden über 450’000 Liter Treibstoff zu Unrecht steuerbefreit
veranlagt, was einem Abgabenbetrag von über 300’000 CHF entspricht. Unter anderem konnte die Gewerbsmässigkeit nicht begründet werden oder aber es
wurden lediglich Inlandflüge durchgeführt. In einigen Fällen mussten Strafverfahren

ZürichZürich / 09.08.2010 - 10:23:17