«Kulturfenster» im Zeichen der Volksmusik
Schwägalp. Von der Streichmusik Edelweiss und der Gruppe Tritonus waren am dritten «Kulturfenster» auf dem Säntis ganz unterschiedliche Volksmusikklänge zu hören.
Stand beim ersten «Kulturfenster» im Jahre 2007 das wortlose Singen (Naturjodel, Zäuerli, Ruggusseli) und beim zweiten Mal im Jahre 2008 das Singen mit Worten (Jodellied, Ratzliedli) im Zentrum. Rund 60 Interessierte lauschten an dem vom Verein Kultur am Säntis organisierten Anlass den Ausführungen von Hans Hürlemann und Urs Klauser und genossen musikalische Kostproben.
Einen Einblick in die traditionelle Volksmusik und deren Entwicklung gaben am Vormittag die Original Streichmusik Edelweiss aus Herisau und der Urnäscher Volkskundler und Musiker Hans Hürlemann. Seine informativen mit allerlei Anekdoten gespickten Ausführungen wurden immer wieder musikalisch aufgelockert. Dabei stellten Albert und Jakob Düsel zusammen mit den Söhnen Stefan und Andreas sowie Karl Fuchs ihr musikalisches Können unter Beweis. Am Nachmittag waren dann ganz andere Töne zu hören. Die Gruppe Tritonus um Urs Klauser, Lehrer und Musiker in Bühler, gab dem Publikum einen Einblick in die Ursprünge der schweizerischen Volksmusik, dabei galt der Musik aus dem Appenzellerland und dem Toggenburg ein besonderes Augenmerk. Die musikalischen Kostproben der Streichmusik Edelweiss und der Gruppe Tritonus zeigten Verbindendes und Trennendes auf, beides aber sind Zeichen der Volkskultur, wie sie rund um den Säntis gelebt wird.
In seiner Begrüssung am Vormittag hatte Kultur am Säntis-Präsident Alois Ebneter betont, dass es das Ziel des Vereins sei, die Kultur von Ausserrhoden, Innerrhoden und dem Toggenburg einander näher zu bringen, keinesfalls jedoch gleichzuschalten. Gleichzeitg wies er auf das «Kulturfenster» im kommenden Jahr hin, welches nicht auf dem Säntisgipfel, sondern in der dann eröffneten Klangschmiede in Alt St.Johann stattfinden wird.



























