Kriegsspiele“ als Freizeitbeschäftigung
Schönengrung/AR. Drei junge Männer vergnügten sich in der Nacht auf den Ostersonntag, 8. April 2012 in Schönengrund mit „Kriegsspielereien“, dies hätte fatale Folgen haben können.
Die Männer wurden dabei von einer Polizeipatrouille überrascht. Die Soft-Air-Waffen wurden durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden sichergestellt und die drei Fehlbaren werden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Während einer Fusspatrouille wurden zwei Polizisten kurz vor Mitternacht beim Schulhaus Schönengrund auf einen auf einer Bank sitzenden Mann aufmerksam, der als Kopfbedeckung eine sogenannte Sturmhaube trug und neben ihm auf der Sitzbank lag eine Pistole. Die Polizisten arretierten den Mann und legten ihn in Handfesseln. Unmittelbar danach rannte ein zweiter Mann um eine Hausecke und beschoss die Polizisten aus einer Soft-Air-Pistole mit Plastikkugeln. Die beiden Beamten überwältigten den Mann und legten ihn ebenfalls in Handfesseln. Schliesslich kam noch ein dritter Mann dazu, der sich bekannte, bei den Spielereien ebenfalls beteiligt gewesen zu sein.
Die drei jungen Männer, zwei Schweizer im Alter von 18 und 20 Jahren sowie ein 18-jähriger, bosnischer Staatsangehöriger werden bei der Staatsanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden zur Anzeige gebracht. Zwei Langwaffen und zwei Pistolen wurden durch die Polizei sichergestellt.
Gefährliche Spielereien
Im geschilderten Vorfall haben die beiden jungen Polizisten besonnen aber konsequent gehandelt. Die täuschend echt aussehenden Waffen hätten die Polizisten durchaus dazu bewegen können, von ihren Dienstwaffen Gebrauch zu machen. Deshalb ist das Tragen von solchen Soft-Air-Waffen und das Spielen mit denselben auf öffentlichem Grund gemäss Schweizerischer Waffengesetzgebung verboten.



























