Kreuzlingen nimmt Teilrevision der Gemeindeordnung an

Kreuzlingen/TG. Das Kreditbegehrten für die Neugestaltung der Hauptstrasse wurde mit knapp 60 Prozent Ja-Stimmen klar gutgeheissen. Die Teilrevision der Gemeindeordnung wurde ebenfalls angenommen mit 72.89 Prozent.

Die Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger Stimmbürger haben abgestimmt:

Neugestaltung Hauptstrasse
Die Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger stimmten Ja zum Kreditbegehren von 3.85 Millionen für die Neugestaltung der Hauptstrasse zwischen Helvetiaplatz und Löwenplatz mit 2399 gegen 1463 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 48.8 Prozent.

Mit den beantragten Mitteln wird die Hauptstrasse im zentralen Abschnitt zu einer Begegnungszone umgestaltet. Als nächstes folgt die Planauflage für die Umgestaltung der Strasse. Für die Ausarbeitung des Auflage- und Ausführungsprojektes wird eine Baukommission gebildet, in der alle relevanten Interessensgruppen vertreten sind.

Der definitive Baubeginn hängt von allfälligen Einsparachen ab. Ziel ist Anfang 2010 zu beginnen. Die Bauzeit wird zirka ein Jahr dauern.

Teilrevision der Gemeindeordnung zum angepassten Einbürgerungsverfahren
Die Teilrevision der Gemeindeordnung zum angepassten Einbürgerungsverfahren wird vom Stimmvolk mit 2675 Ja-Stimmen gegen 664 Nein-Stimmen angenommen. Die Stimmbeteiligung lag hier bei 44.6 Prozent. Dadurch wird das Einbürgerungsverfahren in der Stadt Kreuzlingen verbessert und der übergeordneten Rechtssprechung angepasst.

Kantonale Vorlagen

Angenommen wurde der Gegenvorschlag des Grossen Rates zur Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» mit 1991 Ja- gegen 1261 Nein-Stimmen. Die Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» wurde mit 1867 Nein- und 1482 Ja-Stimmen abgelehnt.

Eidgenössische Vorlagen
Die beiden eidgenössischen Vorlagen wurden beide angenommen. Der Verfassungsartikel «Zukunft mit Komplementärmedizin» wurde von den Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger Stimmbürgern mit 2543 Ja- gegen 1258 Nein-Stimmen gutgeheissen.

Die Einführung von elektronisch gespeicherten biometrischen Daten im Schweizer Pass und in Reisedokumenten für ausländische Personen wurde knapp, mit 1997 Ja- gegen 1804 Nein-Stimmen angenommen. Die Stimmbeteiligung bei beiden Vorlagen lag bei 47.7 Prozent.

Thurgau / 18.05.2009 - 08:17:34
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