Kraftwerke Sarganserland haben mehr Strom produziert
Pfäfers/SG. Die Kraftwerke Sarganserland AG hat im letzten Geschäftsjahr 15 Prozent mehr Strom als im Vorjahr produziert.
Wie es heute an der Generalversammlung in Pfäfers hiess, wurden in Winter 155 Millionen und im Sommer 386 Millionen Kilowattstunden (KWh) Strom erzeugt. Die Gesamtproduktion lag 13 Prozent über dem zehnjährigen Mittel und erreichte den zweithöchsten Wert überhaupt.
Dies lag an den überdurchschnittlichen natürlichen Wasserzuflüssen aus dem Tamina- und Weisstannental. Sie waren mit 170 Millionen Kubikmetern 15 Prozent höher als im Vorjahr und erreichten 110 Prozent des langjährigen Mittels.
Im Berichtsjahr erzielten die Kraftwerke Sarganserland (KSL) einen Umsatz von 23,8 Millionen Franken, gegenüber 22,2 Millionen Franken im Vorjahr. Der Anstieg war bei den Erträgen auf höhere Stromerlöse zurückzuführen. Beim Aufwand fiel das Entfernen von 55 000 Tonnen Geschiebe aus dem Ausgleichbecken Mapragg finanziell ins Gewicht.
Tiefere Produktionskosten
Das Betriebsergebnis verharrte bei 3,2 Millionen Franken und der Jahresgewinn bei 2,25 Millionen Franken. Auf das Aktienkapital von 50 Mio. Franken wird eine unveränderte Dividende von 4,5 Prozent ausgeschüttet. Auf Grund der höheren Stromerzeugung sanken die Produktionskosten pro KWh erneut um 0,3 auf noch 4,3 Rappen.
Die KSL mit Sitz in Pfäfers gehören zu 98,5 Prozent der Nordostschweizerischen Kraftwerken AG (NOK) und zu 1,5 Prozent dem Kanton St. Gallen. Seit 1977 betreiben sie im Taminatal ein Pumpspeicherwerk mit zwei Kraftwerksstufen. Beschäftigt werden 30 Personen.
Tagsüber wird hochwertige Spitzenenergie erzeugt, nachts das Wasser mit billigem Strom vom Ausgleichsbecken in den Stausee zurückgepumpt. Im letzten Geschäftsjahr waren dies mit 146 Millionen Kubikmeter 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Energiekosten dafür betrugen 6,9 Millionen Franken, nach 6,2 Millionen Franken im Vorjahr.



























