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Kräftige Zuwanderung und weniger leere Wohnungen

Der Kanton hat im Jahr 2007 einen kräftigen Bevölkerungszuwachs aus dem Ausland bekommen und der Leerwohnungsbestand im Kanton ist weiter zurückgegangen.

Das kräftige Thurgauer Bevölkerungswachstum von 1,1Prozent im Jahr 2007 war hauptsächlich der Zuwanderung zu verdanken. Insbesondere die Zuwanderung aus dem Ausland nahm markant zu und erreichte den höchsten Stand seit 15 Jahren. Insgesamt zogen 3’926 (Vorjahr: 2’921) Personen aus dem Ausland in den Thurgau. 1’909 (Vorjahr: 1’957) Personen zogen ins Ausland weg. Dies ergab einen Zuwanderungsüberschuss von 2’017 Personen (Vorjahr: 964).

Einen besonders hohen Zuwanderungsüberschuss aus dem Ausland verzeichnete die Stadt Kreuzlingen (457 Personen), gefolgt von Arbon (135 Personen) und Frauenfeld (134 Personen). Pro Tausend Einwohner waren die Zuzüge aus dem Ausland per saldo in den Gemeinden Salenstein, Münsterlingen, Berlingen, Gottlieben, Kreuzlingen und Tägerwilen am höchsten.

Im Vergleich zur Zuwanderung aus dem Ausland (8,5 Personen pro Tausend Einwohner) trug der Zuzug aus andern Kantonen nur wenig zum Bevölkerungswachstum bei. Mit einem Binnenwanderungsüberschuss von 0,8 Personen pro Tausend Einwohner erreichte der Kanton Thurgau im Kantonsvergleich jedoch das vordere Mittelfeld und war damit neben dem Kanton Appenzell Innerrhoden der einzige Ostschweizer Kanton mit einem Binnenwanderungsüberschuss.

Rückläufiger Leerwohnungsbestand
Die Leerwohnungsquote hat im Kanton Thurgau im Jahr 2008 erneut etwas abgenommen. Mitte 2008 standen im Kanton Thurgau 1’797 Wohnungen leer (davon 1’339 zu vermieten, 458 zu verkaufen). Dies entspricht einer Leerwohnungsziffer von 1,64 Prozent – klar mehr als im schweizerischen Durchschnitt, wo die Leerwohnungsziffer 0,97 Prozent betrug.

Allerdings sind die Unterschiede von Gemeinde zu Gemeinde beträchtlich. Die höchsten Leerwohnungsziffern wurden am Stichtag 1. Juni 2008 in Erlen (5,2 Prozent), Münsterlingen und Bettwiesen (je 4,6 Prozent) verzeichnet. Am ausgetrocknetsten präsentierte sich der Wohnungsmarkt demgegenüber in Gottlieben, Hefenhofen und Schönholzerswilen (je 0,0 Prozent). Insgesamt wiesen 20 Gemeinden eine tiefe Leerwohnungsziffer von weniger als 1Prozent aus, während in 8 Gemeinden relativ hohe Leerwohnungsbestände von mehr als 3Prozent des Gesamtwohnungsbestandes gezählt wurden.

In 48 Thurgauer Gemeinden war die Leerwohnungsziffer innert Jahresfrist rückläufig. Den stärksten Rückgang gab es in der Gemeinde Altnau (von 3,4 Prozent auf 0,7 Prozent).

Die Zahl der nicht besetzten Mietwohnungen nahm im Vergleich zum Vorjahr um beinahe 11Prozent oder 165 Einheiten ab. Demgegenüber gab es mehr unbesetzte zum Verkauf stehende Wohnungen (+6 Prozent oder 25 Einheiten).

ThurgauThurgau / 05.09.2008 - 09:28:00