Konstituierung des Gemeinderat
Urnäsch/AR. Die neu gewählte Gemeinderätin Doris Brunner übernimmt das durch den Rücktritt von Elsbeth Schwarz frei gewordene Ressort Gewerbe/Jugend/Freizeit/Tourismus.
Die Ressortleiterin Gewerbe/Jugend/Freizeit/Tourismus übernimmt damit das Präsidium der Gemeinde-bibliothekskommission, der Gesundheitskommission und der Jugendkommission. Weiter ist Doris Brunner zuständig für die Arbeitsgesetzkontrolle und die Gastwirtschaftspolizei (Betriebsbewilligungsgesuche). Für die Erwachsenenbildung, das kantonale Gleichstellungsbüro sowie im Tourismus ist sie als Delegierte des Gemeinderates bestimmt.
Gemeinderat Hansruedi Diem, bisher Vizepräsident der Schulkommission, übernimmt in seinem zweiten Amtsjahr als Ressortleiter Schule das Schulpräsidium.
Im Übrigen wird die folgende Ressortverteilung beibehalten: Allgemeine Verwaltung; Finanzen, Ortsplanung, Feuer- und Zivilschutzwesen: Gemeindepräsident Stefan Frischknecht; Hoch- und Tiefbau, Friedhof- und Bestattungswesen: Vize-Gemeindepräsident Peter Hipp; Schule: Gemeinderat Hansruedi Diem; Soziales: Gemeinderat Rainer Götz; Umweltschutz: Gemeinderätin Tina Hachen; Abstimmungsbüro, Gemeindealtersheim, Pflegewesen/Spitex: Gemeinderätin Käthi Nef; Baubewilli-gungen, Betriebskommission Anlagen Au-Feld-Mettlen: Gemeinderätin Trudi Tobler; Forst- und Land-wirtschaft: Gemeinderat Werner Zellweger; Gewerbe/Jugend/Freizeit/Tourismus: Gemeinderätin Doris Brunner.
Marktkommission
Für das Marktwesen wird wieder eine Marktkommission eingesetzt. Die Ressortleiterin Gewerbe/Jugend/Freizeit/Tourismus, Gemeinderätin Doris Brunner, übernimmt das Präsidium. Zu ihrer Unterstützung werden folgende Mitglieder in die Marktkommission gewählt: Daniel Veser, zuständig für die Vermietung der Marktstände (Vertretung Verwaltung); Sämi Frick-Jäger, zuständig für das Aufstellen der Marktstände und Einweisen der Marktfahrer (Vertretung Bauamt); Bruno Diem (Vertretung Handwerker- und Gewerbeverein); Jakob Zuberbühler (Vertretung Wirte/Bauern).
Die traditionellen Urnäscher-Märkte (Frühlingsmarkt, Chilbi und Herbstmarkt) haben in den letzten Jahren an Attraktivität eingebüsst. Es mangelt am Angebot und an der Nachfrage. Das Marktwesen deshalb muss analysiert und die Weiterführung der Märkte grundlegend hinterfragt werden. Die Gestaltung von lebendigen Märkten ist jedoch nicht alleinige Aufgabe des Gemeinderates; er ist dafür auf die Unterstützung engagierter Urnäscherinnen und Urnäscher angewiesen.
Mutationen in Kommissionen
Aufgrund der Ende Amtsjahr eingereichten Rücktritte hat der Gemeinderat in weitere Verwaltungskommissionen und Beamtungen folgende Personen gewählt:
– Betriebskommission Anlagen Au, Feld und Mettlen: Manuela Kürsteiner
– Finanzkommission: Gemeinderätin Käthi Nef-Alder; Jacques Oberli und Peter Preisig jun.
– Friedhof- und Bestattungskommission: Vroni Zellweger-Frick
– Umweltschutzkommission: Ueli Schmid und Ernst Zellweger
Projekt Bauen und Wohnen – «Haus-Analyse»
Das Departement Bau und Umwelt bietet im Regierungsprogramm unter «Bauen & Wohnen», (Projektleiter Dölf Biasotto) in allen Ausserrhoden Gemeinden die Durchführung von Haus-Analysen an. Das Ziel einer Haus-Analyse ist es, Hausbesitzer zu motivieren, ihre Liegenschaften zu sanieren und somit Altbauten zu erhalten. Eine Analyse soll Aufschluss darüber geben, welche Renovationen zwingend und welche energetischen und technischen Verbesserungen sinnvoll sind, und auch welche Nutzungsänderungen sich allenfalls anbieten. Sie gibt Aufschluss über die Kosten von baulichen Eingriffen und welche Rendite diese bringen. Integrierender Teil ist auch eine Energie-Diagnose, die in Zusammenarbeit mit dem Verein „Energie AR“ durchgeführt wird.
Die Gesamtkosten einer Haus-Analyse betragen, je nach Grösse des Objektes, zwischen Fr. 4’500 und Fr. 6’500 und werden vom Hauseigentümer, der Standortgemeinde und dem Kanton zu je einem Drittel getragen. Der Gemeinderat hat beschlossen, am Projekt «Haus-Analyse» teilzunehmen. Die Höhe der finanziellen Beteiligung von Mitte 2009 bis Mitte 2011 wird jedoch auf maximal Fr. 8’700 beschränkt. Damit können innerhalb von zwei Jahren vier bis fünf Hauseigentümern bei der Durchführung einer Haus-Analyse finanziell unterstützt werden. Es können nur Eigentümer älterer, dorfbildprägender Liegenschaften innerhalb der Bauzone Beiträge beanspruchen.



























