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Kondome und Knochen gefunden

Billwilerwald. Ungefähr 35 Personen aus der Zivilbevölkerung suchten nach Ylenia.

Genau um 10.15 Uhr hat die Suche nach Ylenia begonnen. Statt den von den Initiantinnen Tanja und Regula Leu erwarteten mehreren hundert Personen, kamen allerdings insgesamt nur um die 35 Helfer.

«Wir sind ziemlich enttäuscht, dass nur so wenige Personen zu der Suche erschienen sind», so Tanja Leu. «Wir haben eigentlich mehrere hundert Helfer erwartet. Mit so Wenigen ist eine Durchsuchung des gesamten Waldes unmöglich, aber wir geben nicht auf.»

«Besser als Nichts tun»
Francesco Eisenhut war einer, der dem Aufruf der Initiantinnen folgte und seinen freien Sonntag der Suche nach Ylenia widmete. «Es ist auf jeden Fall besser, als Nichts tun», erklärt Eisenhut. «Auch wenn die Chance das Mädchen zu finden sehr gering ist.»

Die Suchmethode
Mit einfachen Stöcken oder selbst gebastelten Suchwerkzeugen begaben sich die anwesenden Helfer auf die Suche in den Billwilerwald. Ein richtiges Suchmuster war nicht zu erkennen, die Helfer machten sich alleine oder in Kleingruppen auf den Weg durch den Wald und gruben bei auffälligen Stellen mit ihren Stöcken in der Erde oder in Löchern herum. Drei Hunde, von denen einer ausgebildet ist, lebende Menschen zu finden, unterstützten das Suchteam.

Eine erfolgreiche Suche?
«Wir haben Kondome, eine Kinderbrille und Knochen gefunden», so Tanja Leu. Diese Objekte wurden sofort der teilweise anwesenden Kantonspolizei übergeben, um eine genauere Überprüfung in die Wege leiten zu können. Ylenia wurde von den Helfern allerdings nicht gefunden. «Wir haben nicht wirklich erwartet sie zu finden, doch wir haben es wirklich versucht», schildert eine weitere Helferin abschliessend.


Hier geht es zur Bildergalerie.

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Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 03.09.2007 - 09:52:00