Komore (27) schmuggelt 162 Kilogramm Geflügelfleisch
Basel. Erneut haben Schweizer Grenzwächter einen grösseren Schmuggel mit Geflügelfleisch aufgedeckt.
Am Freitag (25.9.09) versuchte ein 37-jähriger Fahrzeuglenker in seinem Personenwagen über 162 Kilogramm Geflügelfleisch von Frankreich in die Schweiz zu schmuggeln. Die nicht fachgerecht gekühlten Lebensmittel waren auf dem Rücksitz und im Kofferraum verstaut. Der Schmuggler muss nun mit einer empfindlichen Busse rechnen.
Eine Patrouille der Schweizer Grenzwache in Basel führte am Freitagmorgen (25.9.09) eine Zollkontrolle in der Nähe eines Grenzüberganges zu Frankreich durch.
Als die Grenzwächter ein Fahrzeug mit inländischen Kontrollschildern kontrollierten, entdeckten sie unter eine Wolldecke mehrere Kartonschachteln. In diesen befand sich eine grössere Menge nicht fachgerecht gekühltes Geflügelfleisch. Die nahezu zwei Dutzend Schachteln lagen auf dem Rücksitz sowie im Kofferraum. Insgesamt 162,3 Kilogramm Poulet- und Trutenfleisch konnten die Grenzwächter im Auto sicherstellen. Der 37-jährige Komore mit Wohnsitz in der Schweiz, hatte versucht das Geflügelfleisch von Frankreich in die Schweiz zu schmuggeln.
Teurer Schmuggel
Da der Mann nicht in der Lage war, an Ort und Stelle die entsprechende Bussenhinterlage von mehreren tausend Franken zu entrichten, wurde sein Fahrzeug durch die Grenzwache als Zollpfand beschlagnahmt.
Bei Schmuggelfall vom vergangenen Freitag, handelt es sich bereits um den zweitgrössten Schmuggel von Geflügelfleisch in diesem Jahr. Im Mai versuchten in Basel zwei Personen in ihrem Auto 235 Kilogramm Suppenhühner von Deutschland in die Schweiz zu schmuggeln.
Auch damals wurden die nicht fachgerecht gekühlten Lebensmittel in Kartonschachteln auf dem Rücksitz und im Kofferraum durch Schweizer Grenzwächter entdeckt.



























