Kommandant Dr. Stefan Blättler dankt den Einsatzkräften
Biel/BE. Die Grossfahndung nach dem flüchtigen Schützen Peter Hans Kneubühl im Raum Biel läuft weiterhin auf Hochtouren. Am Samstag sprach Kommandant Dr. Stefan Blättler allen involvierten Einsatzkräften seinen Dank für ihr grosses Engagement aus.
Er zeigte Verständnis für die Ängste mancher Quartierbewohner und versicherte, die Polizei setze weiterhin alles daran, den Täter anzuhalten. Auch am Samstag hat die Kantonspolizei Bern im Verbund mit ihren Partnerorganisati-onen aus anderen Kantonen und des Bundes die Grossfahndung nach Peter Hans Kneubühl im Raum Biel mit Hockdruck weitergeführt. Kommandant Dr. Stefan Blättler bezeichnete es vor den Medien als oberstes Ziel, den flüchtigen Schützen anzuhalten, bevor er weitere Polizeiangehörige und allenfalls auch Drittpersonen gefährden könne. Er zeigte sich überzeugt davon, dass die Einsatzkräfte dieses Ziel gemeinsam erreichen werden. „Ich stehe voll und ganz hinter meinen Mitarbeitenden“, betonte der Kommandant, „und bin beeindruckt von der Art und Weise, wie sie mit der aussergewöhnlichen Lage umgehen.“ Er sprach ihnen angesichts der grossen Belastung seinen Dank für ihr Engagement aus.
Dr. Stefan Blättler bat die betroffene Bevölkerung um Verständnis für die Unannehmlichkeiten, die mit der gegenwärtigen Situation verbunden seien. Er äusserte seinerseits Verständnis für die Ängste mancher Quartierbewohnerinnen und -bewohner und versicherte, die Polizei werde alles tun, um der für alle Betroffenen äusserst belastenden Situation ein rasches Ende zu setzen. Der Polizeikommandant dankte den Bewohnerinnen und Bewohnern des Linde-Quartiers für ihre Geduld und bat sie, auch weiterhin Vorsicht walten zu lassen. Allfällige Beobachtungen sollten möglichst rasch via Hotline (Tel. 031 634 34 34) der Polizei gemeldet werden.
Matthias Herter, Leiter der Verhandlungsgruppe der Kantonspolizei Bern, gab gestützt auf die neusten Erkenntnisse der Polizei eine Einschätzung des Täters ab. Peter Hans Kneubühl habe sich akribisch auf eine bewaffnete Auseinandersetzung mit der Polizei vorbereitet. „Er hat mit einer unglaublichen Perfektion sämtliche Eventualitäten seines letzten, bewaffneten Konflikts mit den Behörden geplant.“ Trotz allen Risiken sei eine
Kommunikation mit dem Täter jedoch nach wie vor eine Option, die geprüft werde.



























